Figuren des Transformativen

Figuren des Transformativen

Rezeption, Transfer, Austausch in den spanisch-deutschen kulturellen Beziehungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart

von Johannes Helmrath; María Ocón Fernández; Stefan Schlelein

E-Book
Reihe: Transformationen der Antike Band 63, ISSN Band , Transformationen der AntikeISSN Band 63
Beiträge von: Roberto Sanchino-Martínez
281 Seiten; 40 b/w ill.
2019 De Gruyter
ISBN 978-3-11-064892-8

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Hauptbeschreibung
Bei den Phänomenen des kulturellen Austausches handelt es sich nicht nur um einfache Formen der Übernahme, Aneignung, Übertragung oder Übersetzung, die sich in synchroner Hinsicht zwischen zwei unterschiedlichen Kultur- und Sprachräumen vollziehen. Sie stellen vielmehr in diachroner Hinsicht ein komplexes Geflecht und einen mehrdimensionalen Raum von Interaktionen dar, in denen Transformationen eine entscheidende Rolle spielen.<BR>Diese Phänomene bringen, zusammen mit transformativen Prozessen, ein komplexes Geflecht an Interaktionen hervor, in dem sich vielfältige ,Figuren des Transformativen' identifizieren lassen. Bei diesen kann es sich um Menschen und Dinge, Praktiken, Medien, Artefakte oder Ideen handeln. Sie generieren und regulieren die diskursiven Formationen sowie die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge, in denen ein kultureller Transfer stattfindet.<BR>Vor dem skizzierten Hintergrund untersucht dieser Band aus geschichtlicher und wissenschaftshistorischer Perspektive und behandelt anhand konkreter Beispiele vielfältige 'Figuren des Transformativen' im spanisch-deutschen Kultur- und Wissenstransfer vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Kurztext / Annotation
<html> <head><meta http-equiv=content-type content="text/html; charset=iso-8859-1"></head> <body> <P>Die Antike und ihre Rezeption wurden bisher weitgehend in den Grenzen von Fachdisziplinen erforscht. In der Reihe <EM>Transformationen der Antike</EM> steht dagegen die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Transformationen antiker Wissenschaften und Künste im Vordergrund. Dargestellt wird der langwellige, von der Spätantike bis zur Moderne reichende Prozess der Herausbildung des Wissenschaftssystems der Kunstgattungen und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften.</P> <P>Die Reihe geht hervor aus dem Sonderforschungsbereich „Transformationen der Antike“ und dem „August Boeckh-Antikezentrum“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Projekte untersuchen Transformationsprozesse insbesondere auf drei Ebenen: die konstitutiven Funktionen der Antike bei der Ausbildung der europäischen Wissenschaftsgesellschaft und ihrer Disziplinen; die Rolle der Antike bei der Entstehung mittelalterlicher, neuzeitlicher und moderner kultureller Identitäten; sowie die künstlerischen, literarischen, übersetzerischen und medialen Formen von Rezeption und Transformation.</P> </body> </html>

Kurzbeschreibung
<html> <head><meta http-equiv=content-type content="text/html; charset=iso-8859-1"></head> <body> <p>Although Antiquity itself has been intensively researched, together with its reception, to date this has largely happened in a compartmentalized fashion. This series presents for the first time an interdisciplinary contextualization of the productive acquisitions and transformations of the arts and sciences of Antiquity in the slow process of the European societies constructing a scientific system and their own cultural identity, a process which started in the Middle Ages and has continued up to the Modern Age.</p> <P>The series is a product of work in the Collaborative Research Centre “Transformations of Antiquity” and the “August Boeckh Centre of Antiquity” at the Humboldt University of Berlin. Their individual projects examine transformational processes on three levels in particular ‒ the constitutive function of Antiquity in the formation of the European knowledge society, the role of Antiquity in the genesis of modern cultural identities and self-constructions, and the forms of reception in art, literature, translation and media.<BR></P> </body> </html>

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
<P><STRONG>Johannes Helmrath</STRONG>, HU Berlin; <STRONG>María Ocón Fernández,</STRONG> FU Berlin; <STRONG>Stefan Schlelein</STRONG>, TU Berlin. </P>

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