Joseph II

Joseph II

Reformer auf dem Kaiserthron

von Helmut Reinalter

Taschenbuch
Reihe: Beck'sche Reihe Band 2735, Beck Reihe Band 2735
Flexibler Einband
128 Seiten; 183 mm x 121 mm
2011 Beck C. H.; C.H.Beck
ISBN 978-3-406-62152-9

9.80 EUR
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Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung II. Vom Kind zum Herrscher

Erziehung und Ausbildung

Mitregentschaft und Außenpolitik III. Zeit der Reformen: Joseph II. und die Aufklärung

Ein neues Herrschaftsideal: Rationalität anstatt
Gottesgnadentum

"Alles für das Volk, nichts durch das Volk" - Der
aufgeklärte Absolutismus

Vom Vielvölkerreich zum zentralistischen Einheitsstaat

Der Josephinismus

Unzufriedenheit, Kritik und Widerstand IV. Das Gesicht des Staates: Verwaltung, Minister, Beamte
und Militärs

Zentralisierungsmaßnahmen

Beamtenschaft

Mitarbeiter und Berater

Vertrauter Personenkreis V. Hofstaat und Hofhaltung: Vom Prunk zur
josephinischen Sparsamkeit

Die Hofämter

Repräsentationsfunktion des Hofstaats

Rangordnung und Zeremoniell

Einsparungen im Hofstaat, Vereinfachungen des Hoflebens VI. Familie und Alltag

Amtsgeschäfte

Besuche und Feste

Krankheit und früher Tod VII. Joseph II. und die Frauen

Josephs erste Ehe mit Isabella von Parma

Zweite Eheschließung

Josephs Affären und Frauenbild VIII. Joseph II. und die Kultur

Bauten und Architektur

Opern und Theater
Musik

Malerei und Plastik

Literatur und Verlage

Wissenschaft und Universitäten IX. Residenzstadt Wien: Die Wiener und ihr Reformkaiser

Das Wiener Alltagsleben

Verbesserung der städtischen Infrastruktur

Eingriffe der josephinischen
Reformen in das gesellschaftliche Leben X. Der Anfang einer Legende: Nachleben und Wirkung

Zeittafel

Literaturverzeichnis

Personenregister

Kurzbeschreibung
Kaiser Joseph II. (1741-1790) gehört zu den prominentesten Vertretern des aufgeklärten Absolutismus. Unter dem Pseudonym eines Grafen von Falkenstein hat er inkognito halb Europa bereist. Mit seinen am Maßstab der Vernunft orientierten Regelungen griff er bis ins Detail in den Alltag der Menschen ein. Als katholischer Herrscher verfolgte er eine Religionspolitik hin zu mehr Toleranz. Erstmals schaffte er in seinen Ländern die Todesstrafe ab. Sein ehrgeiziges Reformprogramm gab einer ganzen Epoche den Namen: Josephinismus.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Helmut Reinalter, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Innsbruck von 1981 bis 2009, Leiter des Instituts für Ideengeschichte, Mitglied des Club of Rome und Dekan der Philosophischen Klasse der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
Forschungsschwerpunkte: Politische und Ideengeschichte der Neuzeit, Aufklärungs- und Freimaurer-Forschung, Politische Philosophie, Theorien und Methoden der Geisteswissenschaften sowie Allgemeine und Angewandte Ethik.

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