Die Geschichte der Bienen

Die Geschichte der Bienen

Roman

von Maja Lunde

Hardcover
Übersetzt von Ursel Allenstein
Fester Einband
509 Seiten; 209 mm x 134 mm
2017 Btb; btb
ISBN 978-3-442-75684-1

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Besprechung
"Hier ist ein hochaktueller, ein toll erzählter, ein packender Roman gelungen." Edith Beßling, titel thesen temperamente

Kurzbeschreibung
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte - die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Schlagworte

Gelesen von

Drei Geschichten aus verschiedenen Zeiten hat Maja Lunde kunstvoll zu einem Roman verwebt. Und immer geht es um die Bienen. 1852 in England erforscht der Biologe William die Bienen und entwickelt einen neuen Bienenstock. 2007 in Ohio kämpft der Imker George gegen die Auswirkungen der modernen Landwirtschaft auf seine Bienen. 2098 in China sind alle Bienen ausgestorben. Die Arbeiterin Tao hat zusammen mit tausend anderen die Arbeit der Bienen übernommen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin die Geschichten nicht nacheinander erzählt. Sie springt in den Kapiteln zwischen den Zeiten hin und her. Dabei ist immer klar erkenntlich, wer von den drei Protagonisten gerade erzählt. Dadurch hat sich für mich die Spannung erhöht, denn natürlich ist ein Kapitel immer dann fertig, wenn es gerade besonders interessant wird. Die Thematik des Bienensterbens und was aus unserer Welt ohne Bienen werden wird, macht dieses Buch für mich zu mehr als nur Unterhaltungslektüre. Es hat mich zum Nachdenken gebracht.
1852: Der englische Biologe und Samenhändler William versucht mit der Verwirklichung eines neuen Bienenstockes seinem gescheiterten Leben einen Sinn zu geben. 2007: Imker George aus Ohio arbeitet hart, um seinen Sohn Tom einen florierenden Betrieb zu übergeben. Dieser will aber lieber studieren, zudem verschwinden plötzlich die Bienen… 2098 in China: Menschen haben die Arbeit der Bienen übernommen. Auch Tao bestäubt von Hand die Blüten der Bäume bis eines Tages ihr geliebter Sohn Wie Wen erkrankt…. Maja Lunde erzählt gekonnt die Lebensgeschichten der Protagonisten, die mit dem Leben der Bienen verstrickt sind und zeigt in beeindruckender Weise unsere Abhängigkeit von diesen fleißigen Helfern.