Anklage Vatermord

Anklage Vatermord

Der Fall Philipp Halsmann

von Martin Pollack

Taschenbuch
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe Band 16040
Flexibler Einband
324 Seiten; 190 mm x 125 mm
2004 FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-16040-2

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Kurztext / Annotation
Er zählt zu den besten Fotografen der Welt, seine Porträts der Reichen und Schönen hängen in den wichtigsten Sammlungen. Ein Ereignis lastete jedoch als Trauma auf seinem Leben: Am 10. September 1928 war sein Vater während einer gemeinsamen Bergtour im Tiroler Zillertal tödlich verunglückt, noch am selben Tag wurde Philipp Halsmann wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet. In dem politisch aufgeheizten Klima der Zwischenkriegszeit entwickelte sich aus dem Kriminalfall eine internationale Affäre. Martin Pollack ist den Spuren des Falles Halsmann gefolgt und hat sie "mit der Genauigkeit eines leidenschaftlichen Historikers und der Vorstellungskraft eines Erzählers" (Christoph Ransmayr) in einem packenden dokumentarischen Roman aufgezeichnet.

Kurzbeschreibung
Am 10. September 1928 kommt der jüdische Zahnarzt Max Halsmann in den Tiroler Bergen zu Tode. Noch am selben Tag wird sein Sohn Philipp wegen Verdachts auf Vatermord verhaftet. Prominente Personen von Sigmund Freud bis Albert Einstein, von Jakob Wassermann bis Thomas Mann setzen sich für den jüdischen Angeklagten ein.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Pollack, Martin
Martin Pollack, 1944 in Bad Hall, Oberösterreich geboren, arbeitet als Journalist, freier Autor und Übersetzer. Er veröffentlichte die Bücher: 'Des Lebens Lauf. Jüdische Familien-Bilder aus Zwischeneuropa' (1987), 'Galizien. Eine Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina' (2001), 'Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater' (2004), im S. Fischer Verlag die Anthologie 'Sarmatische Landschaften. Nachrichten aus Litauen, Belarus, der Ukraine, Polen und Deutschland' sowie 2011 gemeinsam mit Christoph Ransmayr 'Der Wolfsjäger. Drei polnische Duette'. Zuletzt erschien 'Kontaminierte Landschaften' (2014). 2007 erhielt Martin Pollack den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln, 2001 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, 2012 den Stanislaw-Vincenz-Preis und 2018 den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.Literaturpreise:Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010Georg-Dehio-Buchpreis 2010 Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln 2007Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2018

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