Illuminated Hearts 1: Magierschwärze

Illuminated Hearts 1: Magierschwärze

von Asuka Lionera

E-Book
Reihe: Illuminated Hearts Band 1
477 Seiten; ab 16 Jahre
2018 Impress
ISBN 978-3-646-30154-0

4.99 EUR
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Kurztext / Annotation
Wenn das Glimmen der Herzen Magie birgt... Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt - und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken... //Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.// //Alle Bände der magisch-romantischen Reihe: -- Illuminated Hearts 1: Magierschwärze -- Illuminated Hearts 2: Nachtträger -- Illuminated Hearts 3: Verräterschatten -- Alle 3 Bände der Reihe über die Magie der Herzen in einer E-Box!// Diese Reihe ist abgeschlossen.

Asuka Lionera wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und begann als Jugendliche nicht nur Fan-Fiction zu ihren Lieblingsserien zu schreiben, sondern entwickelte auch kleine RPG-Spiele für den PC. Ihre Leidenschaft machte sie nach ein paar Umwegen zu ihrem Beruf und ist heute eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrem Mann und ihren vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen wohnt, das mehr Kühe als Einwohner hat.

Textauszug
KAPITEL 1

Felicity

Ich hasse den Sommer.

Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen.

Die beste Lösung ist es, mich für die nächsten Monate irgendwo einzuschließen. Auf einer einsamen Insel oder so. Ganz weit weg, wo ich keine andere Menschenseele zu Gesicht bekommen muss.

Stöhnend lasse ich den Kopf auf die Theke vor mir sinken und ignoriere die Tatsache, dass meine Wange daran festklebt. Wenn ich die Augen ganz fest zukneife und mir vorstelle, ich wäre irgendwo in der Antarktis, bin ich für ein paar Sekunden schmerzfrei. Allerdings vergehen diese viel zu schnell, denn das Pulsieren im Kopf wird fast augenblicklich durch das hohe, einem Tinnitus ähnlichen Fiepen abgelöst, das sogar das Stimmengewirr um mich herum übertönt.

Ich hätte zu Hause bleiben sollen ... Warum habe ich mich auch nur von meiner besten Freundin dazu überreden lassen, heute ins Café zu kommen? Wahrscheinlich, weil ich Sehnsucht nach ihr hatte ... Sie ist so ziemlich der einzige Mensch auf dem Planeten, der ansatzweise Verständnis für mich hat. Ich habe sie schon seit fast einer Woche vernachlässigt, also habe ich meine Sachen geschnappt und bin in die Stadt gefahren. Wahrscheinlich hätte ich sie doch bitten sollen, zu mir zu kommen ... Denn diese verdammten Kopfschmerzen bringen mich noch um ...

"Hier", sagt Katie, meine beste Freundin, und stellt einen großen Erdbeershake vor mir ab. "Als Wiedergutmachung. Geht aufs Haus."

Ohne auf meine Reaktion zu warten, huscht sie weiter, um die Bestellung eines Gastes anzunehmen. Viele haben sich an einem tollen Tag wie heute im Café eingefunden und vertilgen riesige Eisbecher oder schlürfen mit ihren Freunden ein paar kühle Getränke.

Nur kurz verfolge ich Katie aus den Augenwinkeln. An den meisten anderen Bedienungen sehen die knallroten, nicht einmal knielangen Outfits mit den weißen Schürzen, die hier alle weiblichen Angestellten tragen müssen, lächerlich aus, aber nicht an Katie. Sie könnte einen blauen Müllsack angezogen haben und würde trotzdem alle Blicke auf sich ziehen. Ihre Haltung, ihre Bewegungen, ihr Lächeln - alles strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Und das kommt nicht von ungefähr. Katie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Erscheinung - dank ihrer Gabe; gemeinhin wird sie als "schöner Schein" bezeichnet und ist ziemlich weit verbreitet. Sie kann damit das Licht um sie herum brechen und ihre Gestalt auf diese Weise geringfügig verändern; jedenfalls hat sie mir das so erklärt. Dadurch sieht sie immer aus wie aus dem Ei gepellt, wobei sie auch ohne die Gabe dank ihrer blonden Haare, der leuchtend blauen Augen sowie der zierlichen Figur ein Hingucker wäre.

Ich hingegen bin zwar nicht hoffnungslos entstellt, aber ich besitze nicht diese Schönheit, die fremde Leute dazu veranlasst, sich auf der Straße nach mir umzudrehen. Durchschnittliche Statur und Größe - etwas zu klein vielleicht -, weiche Formen, straßenköterbraune Haare, die mir bis zur Mitte des Rückens reichen. Allerdings fehlt mir das Gespür für Mode und das Händchen für Frisuren, weshalb ich immer in bequemen Sachen und mit Pferdeschwanz unterwegs bin. Nur meine grünen Augen mit der dunkleren Umrandung um die Iris mag ich, aber auch sie lassen mich nicht aus der Masse herausstechen, denn um sie zu sehen, müsste man sehr nah an mich herankommen.

Und das ist etwas, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Vor allem wenn es sich dabei um einen Jungen handelt. Selbst bei meinen beiden älteren Brüdern springt der Fluch, den ich in mir trage, an, sobald sie in meine persönliche Komfortzone eindringen. Dann sind die Kopfschmerzen - eine Mischung aus Hämmern, Pulsieren und dem Gefühl, dass ein glühender Nagel in meine Schläfen gerammt wird - nicht mehr auszuhalten.

Was würde ich nur dafür geben, auch wie Katie über den "schönen Schein" zu verfügen ...? Nicht weil ich unbedingt anders aussehen will. Mir

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