Dunkle Pläne: Vier Krimis

Dunkle Pläne: Vier Krimis

von Alfred Bekker

E-Book
Reihe: Uksak E-Books Band
600 Seiten
2019 Uksak E-Books
ISBN 978-3-7389-0454-3

4.99 EUR
inklusive Mehrwehrtsteuer
EPUB sofort downloaden
Downloads sind nur in Italien möglich!

Weitere Informationen

Kurztext / Annotation
Dunkle Pläne: Vier Krimis von Alfred Bekker, A.F. Morland und Peter Wilkening. Der Umfang dieses Buchs entspricht 600 Taschenbuchseiten. Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Dieses Buch enthält folgende Krimis: A.F. Morland: Die Blutspur führt nach Wolfstal A.F. Morland: Und morgen beginnt unsere Zukunft Alfred Bekker: Der Sauerland-Pate Peter Wilkening: Der Mörder vom Lehnitzsee

Textauszug
A. F. Morland: Und morgen beginnt unsere Zukunft

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Dr. Becker hat die Praxis seines Vaters übernommen und ist sehr beliebt, denn er ist nicht nur während der Sprechstunden für seine Patienten da. Er macht Hausbesuche und versucht bei allen anliegenden Problemen zu helfen, soweit er kann. Als Thekla Scholz sich bei ihm meldet, nimmt er deshalb auch eine Einladung zum Essen an und muss entsetzt feststellen, dass die Patientin beginnt ihm nachzustellen. Energisch weist er die Frau zurück. Doch was dann geschieht, hätte er sich selbst in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

"Ist gut, Frau Wiesmath", sagte Dr. Rainer Becker freundlich. "Sie können sich wieder anziehen." Der Allgemeinmediziner kehrte an seinen Schreibtisch zurück.

Iris Wiesmath, fünfundvierzig Jahre alt und schon etwas mehr als vollschlank, verließ die weiße Liege. "Muss ich ins Krankenhaus, Herr Doktor?"

"Das kann ich Ihnen leider nicht ersparen", bedauerte Dr. Becker. "Die Gallenblase muss raus."

Die Patientin knöpfte ihre kornblumenblaue Seidenbluse zu und seufzte unglücklich. "Alles Gute fällt immer mir zu. Meine Mutter, mein Vater, meine drei Brüder.., denen fehlt nie etwas. Die können Steine essen. Bei denen machen sich keine Ernährungssünden bemerkbar. Aber an mir bleibt alles hängen. Esse ich mal ein kleines Zwiebelchen, schon winde ich mich in Krämpfen. Kann ich mich mal nicht beherrschen und esse ein Schmalzbrot, habe ich sofort eine Gallenkolik, die sich gewaschen hat. Ich habe keinen Blinddarm mehr, man musste mir eine Zyste von der Gebärmutter wegoperieren, und in der Brust hatte ich auch schon ein Knötchen, das entfernt werden musste. Es war zwar ein gutartiges Gewächs, aber es war immerhin etwas, das nicht dahin gehörte. Wieso geht es bloß so ungerecht zu auf dieser Welt?"

Dr. Becker lächelte. "Glauben Sie mir, Sie sind nicht die einzige, die ich mehr als einmal ins Krankenhaus schicken muss. Wenn es Ihnen ein Trost ist: Es gibt Menschen, die viel schlimmer dran sind als Sie. Eine Gallenoperation ist heutzutage keine große Sache mehr."

Iris Wiesmath wiegte den Kopf. "Eine Operation ist eine Operation."

"Ja, schon..."

"Immer mit einem gewissen Risiko verbunden", unterbrach die füllige Frau den Arzt.

"Nun ja..."

Frau Wiesmath schob die Bluse in ihren schwarzen Rock. "Man liest immer wieder von Menschen, die sich einem kleinen Eingriff unterzogen und nicht mehr aufwachten."

"Die Zeitungen bauschen diese Dinge gerne auf."

Iris Wiesmath nahm auf dem Patientenstuhl Platz. "Wo nichts ist, kann man nichts aufbauschen. Kein Rauch ohne Feuer."

"Die Presse ist uns Ärzten gegenüber oft sehr unfair", sagte Dr. Becker. "Tag für Tag wird in unserem Land eine Vielzahl von Menschen operiert, ohne dass etwas passiert. Darüber schreibt keiner. Aber wenn mal ein Patient stirbt, wird gleich Zeter und Mordio geschrien, ohne dass man die Hintergründe kennt, die zu diesem, selbstverständlich bedauerlichen, aber vielleicht unvermeidbaren, Exitus geführt haben. Gegen manche Menschen hat sich das Schicksal verschworen. Denen kann der beste Arzt nicht helfen."

"Gegen manche Menschen ja. Gegen mich, zum Beispiel."

"Nun zerfließen Sie doch

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Schlagworte