Bount Reiniger und der tote Zeuge: N.Y.D. - New York Detectives

Bount Reiniger und der tote Zeuge: N.Y.D. - New York Detectives

von Wolf G. Rahn

E-Book
Reihe: Uksak E-Books Band
140 Seiten
2019 Uksak E-Books
ISBN 978-3-7389-1660-7

2.99 EUR
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Kurztext / Annotation
Bount Reiniger und der tote Zeuge: N.Y.D. - New York Detectives Krimi von Wolf G. Rahn Der Umfang dieses Buchs entspricht 117 Taschenbuchseiten. Paul Quint, ein kleiner Ganove, belauscht bei einem seiner Raubzüge, wie zwei Kerle einen Überfall planen und dabei auch einen Mord in Kauf nehmen. Quint warnt den Kurier, der überfallen werden soll. Aber der stirbt nicht, sondern der, der den Auftrag für diesen Überfall hatte. Quint ist sofort klar, wer der Mörder ist, und er beschließt, eigenen Nutzen daraus zu ziehen. Doch das wird ihm zum Verhängnis, denn er hat sich mit einem skrupellosen Verbrecher angelegt. In seiner Not bittet er den Privatdetektiv Bount Reiniger um Hilfe, denn nun ist auch seine Tochter Lori in Gefahr.

Textauszug

" Der Kassenbote kommt gegen halb acht", sagte ein Bursche in einer gelbgefärbten Wildlederjacke. "Jeden Vorletzten im Monat. Also ist es nächste Woche wieder soweit."

Der andere war ein dürrer Kerl mit einer abstoßenden Narbe über beiden Augen.

"Und es soll sich wirklich lohnen?", fragte er zweifelnd. "Diese kleinen Läden haben doch höchstens zehn Angestellte. Da schaut bei den Lohngeldern nicht viel heraus."

"Jedenfalls wird es sich für dich lohnen, Charter. Wenn du dem Boten die Mäuse wegschnappst, bist du akzeptiert."

"Also so etwas wie eine Mutprobe, wie?"

Der Mann in der gelben Wildlederjacke lachte geringschätzig.

"Mutprobe? Dazu gehört kein Mut. Das ist doch reine Routinearbeit."

"Aber wenn der Halunke nun eine Waffe bei sich trägt?"

"Dann musst du eben schneller sein, Charter. Das ist doch ganz klar. Entweder er oder du. Beide können das Geld nun mal nicht haben."

Charter hatte noch eine Menge Fragen. Ihm gefiel einiges an der Geschichte nicht, aber Harry Slade legte jeden Einwand als Feigheit aus. Deshalb ging er nun lieber auf Einzelheiten der Tat ein. "Wenn ich das Geld habe, was wird dann, Slade?"

"Alles Weitere arrangiere ich schon. Darum brauchst du dich nicht zu kümmern. Deine Aufgabe besteht lediglich darin, bei dem Schuppen zu lauern, dem Burschen eins über die Rübe zu geben und mit der Tasche abzuhauen. Wir treffen uns dann wieder hier. Du übergibst mir das Zeug und erhältst deinen Anteil. So einfach ist das. Du wirst schon sehen."

Es hörte sich wirklich einfach an, und Paul Quint, der in seinem Versteck alles mit anhörte, schüttelte fassungslos den Kopf. Rein zufällig war er Zeuge geworden, wie diese beiden unangenehmen Typen einen Überfall planten, bei dem möglicherweise ein Mann getötet wurde.

Quint schüttelte sich unwillkürlich. Er konnte von sich nicht gerade behaupten, dass er sein Brot durch ehrlicher Hände Arbeit verdiente. Aber brutaler Raub oder gar Mord waren Dinge, die nicht zu seinem Wortschatz gehörten. Er zog seine Grenze weit vorher.

Was sollte er tun? Konnte er zulassen, dass der Bote getötet wurde? Sollte er alles der Polizei melden?

Er lachte innerlich auf. Polizei? Die warteten doch mur darauf, dass sie ihn in die Hände bekamen. Am Ende war er der Angeschmierte.

Paul Quint verhielt sich absolut ruhig. Die beiden durften ihn hier auf keinen Fall entdecken. Sie würden mit ihm kurzen Prozess machen. Schließlich war er ein gefährlicher Zeuge, und wenn sie den Geldboten über die Klinge springen ließen, warum dann nicht erst recht ihn?

Verdammt! Da war er in eine schöne Lage geraten. Und alles nur wegen des kleinen Biests, das ihn an die Bullen verraten wollte. Was sollte er nur machen?

Die beiden Ganoven vor dem Haus erörterten den Plan noch in allen Einzelheiten. Quint hätte ihn jetzt selbst ausführen können, wenn er gewollt hätte. Doch natürlich lag das nicht in seiner Absicht. Kleine Diebstähle, an mehr traute er sich nicht ran.

Der Dürre mit der Narbe schien so etwas auch noch nie gemacht zu haben. Er zeigte offen seine Bedenken, und der mit der gelben Jacke, der offenbar Slade hieß, wurde schon ärgerlich. Offenbar war der eine der Boss, und der andere sollte die Drecksarbeit erledigen.

Quint arbeitete lieber allein. Da musste er nicht teilen, und verpfeifen konnte ihn auch niemand.

Vielleicht sollte er die Polizei anonym verständigen. Ihm ging es nicht darum, den Bullen zu helfen, und was diese Gauner ausheckten, war ihm ebenfalls völlig gleichgültig. Von ihm aus konnten sie maskiert in das World Trade Center eindringen und so viel Geld einsacken, wie sie schleppen konnten, solange niemand dabei zu Schaden kam.

Und das war eben der springende Punkt. Paul Quint musste immer wieder an den Geldboten denken, der, wie Slade sich ausgedrückt hatte, eins über d

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