Henry Rohmer Thriller - Caravaggio verschwindet

Henry Rohmer Thriller - Caravaggio verschwindet

von Alfred Bekker

E-Book
150 Seiten
2019 Uksak E-Books
ISBN 978-3-7389-1718-5

2.99 EUR
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Kurztext / Annotation
Umfang: 139 Taschenbuchseiten. Ein FBI-Agent ermittelt verdeckt gegen eine Ring internationaler Waffenhändler. Als er sich mit einem Informanten treffen will, läuft er in eine Falle und gerät in die Fänge eines mörderischen Sadisten. Das Leben des Ermittlers Leben hängt an einem seidenen Faden, während die Kollegen verzweifelt versuchen, seine Spur aufzunehmen. Ein rasanter Action Thriller von Henry Rohmer. Henry Rohmer ist das Pseudonym des Schriftstellers Alfred Bekker, der vor allem durch seine Fantasy-Romane und Jugendbücher einem großen Publikum bekannt wurde. Darüber hinaus schrieb er historische Romane und ist Mitverfasser zahlreicher Spannungsromanserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton Reloaded, John Sinclair und Kommissar X.

Textauszug

A m nächsten Morgen holte ich Milo an der bekannten Ecke ab.

Aber wir fuhren nicht auf direktem Weg zum Hauptquartier. Ein Anruf dirigierte uns zum Pier 63.

Eine Leiche war angetrieben und aus dem Hudson gefischt worden.

Und wenn sich die Beamten der zuständigen Homicide Sqade nicht irrten, dann handelte es sich um jemanden, nach dem das FBI seit 36 Stunden fieberhaft fahndete.

Jay 'Tiger' Burton.

Sein Bild war in den Fahndungsdateien und von jeder Dienststelle abrufbar. Daher hatten die Kollegen der City Police auch ziemlich schnell gewusst, dass das unser Fall war.

Wir trafen an Pier 63 ein.

Ein scharfer, kühler Wind blies über den Hudson und ließ uns frösteln.

Der Tote war bereits eingesargt und wartete auf seinen Abtransport. Taucher suchten unter Wasser nach Spuren, während sich der Gerichtsmediziner eine Zigarette genehmigte.

Wir kamen gerade dazu, als er sich mit Captain Joe Fernandez unterhielt. Wir kannten Fernandez. Früher war er bei der Vice-Abteilung seines Reviers gewesen, jetzt leitete er die Mordkommission.

Er nickte uns zu.

"Ihr seid ja ziemlich schnell", begrüßte uns Captain Fernandez.

"Ihr aber auch - was Burtons Identifizierung angeht!"

"Ein Polaroid einscannen und mit der aktuellen Fahndungskartei abgleichen, die wir auf unserem Notebook im Dienstwagen haben, ist noch keine fahndungstechnische Meisterleistung, Jesse", schwächte Fernandez ab.

Und der Gerichtsmediziner ergänzte: "Der Mann ist erst vor wenigen Stunden ins Wasser geworfen worden. Darum war er auch verhältnismäßig leicht zu identifizieren. Der Tod trat allerdings Stunden früher ein. Der Mann ist geradezu von Kugeln durchsiebt worden."

Fernandez führte uns zu dem Zinksarg, in dem Burton lag.

Zwei Uniformierte öffneten ihn.

Es war ein Bild des Grauens, das sich uns bot.

"Genaueres wird erst die Obduktion ergeben, etwa die Zahl der Einschüsse und das genaue Kaliber", erläuterte der Gerichtsmediziner.

Das Gesicht gehörte immerhin eindeutig 'Tiger' Burton.

Der Zinkdeckel schloss sich wieder. Ich wechselte einen Blick mit Milo. Wir brauchten keinen Ton zu sagen, um zu wissen, was der andere dachte. Wir hofften beide, dass unser Kollege Clive Caravaggio sich nicht in einem ähnlichen Zustand befand.

"Wir werden versuchen zu berechnen, wo die Leiche ins Wasser geworfen wurde", kündigte Fernandez an. "Aber du weißt ja, Jesse... Strömungsverhältnisse, Windgeschwindigkeit, Gewicht des Toten und so weiter. Es gibt da viele Faktoren und sehr oft kommt nichts Brauchbares dabei heraus..."

In diesem Moment stieg einer der Taucher an Land.

Fernandez sah ihn erwartungsvoll an.

Der Taucher schüttelte den Kopf.

"Hier ist nichts", sagte er.

"Suchen Sie nach einer weiteren Leiche", sagte ich düster.

"Auch im weiteren Umkreis..."

"Wie Sie wollen."

Ich hoffte nur, dass sie nichts fanden.

Wir blieben noch eine Weile an Pier 63. Aber Milo überzeugte mich schließlich davon, dass wir hier mehr oder weniger nur im Weg standen. Captain Fernandez versprach, uns sofort anzurufen, wenn ein weiterer Toter gefunden wurde...

Wir meldeten uns kurz im Headquarter an der Federal Plaza.

Dann führte uns unser Weg erneut auf die Brooklyn Heights, zu Burtons Villa.

"Spätestens jetzt muss die schöne Mrs. Burton die Karten auf den Tisch legen", meinte ich.

Die Angelegenheit war jetzt ein Mordfall.

Und das hieß, wir hatten das Recht, jeden Quadratzentimeter in Burtons Leben genauestens auszuleuchten, um den Mördern auf die Spur zu kommen.

Und damit sehr wahrscheinlich auch jenen Gangstern, in deren Gewalt sich Clive Caravaggio befand.

Ich fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über die Brooklyn Bridge und war ziemlich ungeduldig.

"Das mit Cliv

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