Dr. Norden Bestseller 163 - Arztroman

Dr. Norden Bestseller 163 - Arztroman

Es wird alles wieder gut

von Patricia Vandenberg

E-Book
Reihe: Dr. Norden Bestseller Band 163
64 Seiten
2016 Martin Kelter Verlag
ISBN 978-3-7409-0147-9

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Kurztext / Annotation
Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht. Als Dr. Daniel Norden mittags heimkam, hörte er, wie seine Frau telefonierte. 'Natürlich kommen wir gern, Bettina', sagte sie gerade. 'Die Kinder werden sich freuen. Dann bis übermorgen.' Als sie den Hörer auflegte, wurde sie von hinten her umarmt. 'Du bist ja schon da', freute sie sich und begrüßte ihren Mann mit einem zärtlichen Kuß. 'Eben hat Bettina Scholz angerufen. Übermorgen ist Kindergeburtstag bei ihnen, und wir sind eingeladen.''Mit Erlaubnis des alten Herrn?' fragte Daniel skeptisch. 'Er ist verreist. Bettina möchte mir einiges erzählen', erwiderte Fee. 'Es hat anscheinend wieder etwas gegeben.'

PATRICIA VANDENBERG 1967 in der schönen bayerischen Landeshauptstadt geboren, bin ich ein echtes 'Münchner Kindl'. Bereits im Alter von acht Jahren entdeckte ich die Welt der Bücher für mich, die mich seither nicht mehr losgelassen hat. Sprache war und ist für mich ein fantastisches, vielfältiges Ausdrucksmittel, dessen Gebrauch ich von Kind an in Tagebucheinträgen, Kurzgeschichten und Erzählungen geübt habe. Dieses Talent entdeckte und förderte schließlich meine Schwiegermutter, die wunderbare Romanautorin Gerty Schiede. Sie war es, die mich in die Welt , das Leben und Wirken des Dr. Norden und seiner großen, glücklichen Familie einführte. Sie lehrte mich, die Welt mit seinen Augen zu sehen. Inzwischen selbst Mutter von vier Kindern und ausgestattet mit viel Neugier und einer lebhaften Fantasie fand und finde ich in dieser Serie endlich ein schönes Medium, um über all das zu schreiben, was unser Leben so lebenswert macht: Liebe, Kinder, Freude, Irrungen und Wirrungen. Mit meinen Geschichten möchte ich meinen Leserinnen und Lesern immer wieder aufs Neue schöne, unterhaltsame, spannende Stunden schenken mit der Sicherheit, dass das Gute über das Böse siegt und die Liebe stärker ist als der Hass. Das ideale Umfeld und die Ruhe zum Schreiben finde ich in meinem Haus, das inmitten idyllischer Natur in einer kleinen Stadt nahe München liegt. Hier lebe ich seit vielen Jahren mit meiner Familie, Hund und Katze. Meine größte Inspiration sind meine wunderbaren Kinder, die es mir leicht machen, das lustige, aufregende, mitunter auch anstrengende aber unbezahlbare Leben in einer Großfamilie, wie die Nordens es führen dürfen, am eigenen Leib zu erleben. Sie sind es auch, die mich immer wieder mit neuen Ideen für Titel und Geschichten versorgen. Aber auch meine vielfältigen Interessen, Familie, Freunde und Nachbarn sorgen dafür, dass mir die Ideen für immer neue Erlebnisse rund um meinen täglichen Begleiter Daniel Norden und seine Familie nicht ausgehen.

Textauszug

Als Dr. Daniel Norden mittags heimkam, hörte er, wie seine Frau telefonierte.

"Natürlich kommen wir gern, Bettina", sagte sie gerade. "Die Kinder werden sich freuen. Dann bis übermorgen."

Als sie den Hörer auflegte, wurde sie von hinten her umarmt. "Du bist ja schon da", freute sie sich und begrüßte ihren Mann mit einem zärtlichen Kuß. "Eben hat Bettina Scholz angerufen. Übermorgen ist Kindergeburtstag bei ihnen, und wir sind eingeladen."

"Mit Erlaubnis des alten Herrn?" fragte Daniel skeptisch.

"Er ist verreist. Bettina möchte mir einiges erzählen", erwiderte Fee. "Es hat anscheinend wieder etwas gegeben."

"Eines Tages kracht es ordentlich", meinte Daniel nachdenklich. "Jürgen läßt sich nicht ständig bevormunden. Er möchte mal seine eigenen Ideen verwirklichen. Ich kann das verstehen. Aber der Senior ist ja so stur."

Die Rede war von Rudolf Scholz, Besitzer einer Großbrauerei und mehrerer Fabriken, steinreich, aber ebenso geizig.

Seine Angestellten wußten davon ein Liedchen zu singen und sein Sohn ebenfalls. Die bildhübsche Tochter Viktoria verstand allerdings besser mit ihrem Vater umzugehen. Sie begleitete ihren Vater auf dieser Reise, wie Fee Norden dann am übernächsten Tag von Bettina Scholz erfuhr.

Die Kinder spielten im Park der großen Villa, und so konnten sich die beiden Mütter ungestört unterhalten. Bettina Scholz war eine sehr zurückhaltende junge Frau, nur auf ihren Mann und ihre Kinder bezogen, und Fee Norden war die einzige, die sich ihres Vertrauens erfreuen konnte. Sie hatten sich kennengelernt, als Anneka den Wunsch äußerte, in den Kindergarten zu gehen, und dort hatte sie mit Maximilian und Veronica Scholz Freundschaft geschlossen. Auch die beiden Mütter waren sich sofort sympathisch gewesen.

Meistens kam Bettina mit ihren Kindern zu den Nordens, denn der alte Scholz liebte es nicht, wenn fremde Kinder in seinem Park herumtobten. Ja, er war ein schwieriger Mann, und Bettina erklärte Fee, daß es schlimmer mit ihm würde.

"Lange läßt es sich Jürgen nicht mehr gefallen", sagte sie mit einem schweren Seufzer. "Er faßt es ganz ernsthaft ins Auge, von hier wegzugehen."

"Vielleicht wäre das nicht das schlechteste, Bettina", meinte Fee nachdenklich. "Unter solchen Umständen werdet ihr eures Lebens doch nicht froh, und wenn die Kinder erst größer sind, wird es bestimmt noch schlimmer. Sie sind doch schon jetzt völlig verschüchtert, wenn der Großvater nur in Sichtweite ist."

"Wenn Viktoria ihm doch auch mal widersprechen würde, aber sie will es nicht mit ihm verderben", sagte Bettina bekümmert. "Sie hat sogar mit Andreas gebrochen, weil der Chef es wollte. Er hat andere, hochtrabende Pläne mit ihr, und das Ergebnis ist, daß Andreas die Firma verlassen wird. Jürgen ist außer sich."

Da schien sich wirklich etwas zusammenzubrauen, und Fee verließ die Villa Scholz mit betrüblichen Gedanken.

"Wir sind froh, wenn wir mit Opi und Omi zusammen sind", sagte Danny, "und Maxi und Vroni sind froh, wenn ihr Großvater nicht da ist."

"Der ist ja auch nicht nett", sagte Anneka.

"Der schimpft immer", gab Felix seinen Senf dazu, "deswegen ist es ja auch ein Großvater und kein Opi."

Und er bringt sich um so viel Freude, dachte Fee, denn Maxi und Vroni waren liebe reizende Kinder.

An dieser Schwiegertochter konnte Rudolf Scholz doch nichts auszusetzen haben. Sie stammte aus einer angesehenen Familie, war sehr gebildet und damenhaft, eine vorbildliche Mutter und liebevolle Ehefrau. Warum nur war Rudolf Scholz so kleinlich und engstirnig? Vor ein paar Wochen war er siebzig Jahre alt geworden, aber er dachte nicht daran, seinem Sohn mehr Rechte und Entscheidungsfreiheit einzuräumen. Er behandelte ihn wie einen dummen Jungen, das hatte Fee sogar schon einmal mitbekommen.

Seiner Tochter Viktoria gegenüber zeigte sich Rudolf Scholz großzügiger. Sie ging ihrem Vater allerdings auch, wie man so sagte,

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