CHARLIES REISE Darwin-Roman EBOOK-epub

CHARLIES REISE Darwin-Roman EBOOK-epub

und DAS UNIVERSALE GESETZ der Natur

von Stephan Schibilski

E-Book
100 Seiten; ab 1 Jahre
2019 epubli
ISBN 978-3-7485-8268-7

7.49 EUR
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Kurztext / Annotation
CHARLIES REISE ist ein biografischer Roman über die Expeditionsweltreise von CHARLES DARWIN - in den Jahren 1831 bis 1836 - und über die Entstehungsgeschichte von Darwins Evolutionstheorie. Darwin war während der circa fünf Jahre dauernden Forschungsreise 22 bis 27 Jahre alt. Die Leserzielgruppe sind tendenziell Twens, im Alter der Hauptperson der Romanstory. Prinzipiell gibt es keine Altersbeschränkungen für Erwachsene. Auch jugendliche Teenager mit Interesse an nichttrivialer Literatur sind ein potenzielles Leserpublikum. Diese Darwin-Reisestory basiert auf der wahren Lebensgeschichte von Charles Darwin. Charles Darwin ist die Personifikation eines hochbegabten, hochintelligenten Naturwissenschaftlers, dessen Lebenswerk zu den großen Highlights der Weltwissenschaftsgeschichte und der Weltkulturgeschichte zählt. Der Privatmensch Darwin wird in diesem Roman beschrieben und sichtbar gemacht. Die meisten Personen und Personennamen entsprechen realen Fakten. Die meisten Reisedaten und Reiseorte entsprechen realen Fakten. Die meisten Tagebuchangaben und Briefinhalte entsprechen, in vielen Details, den Dokumenten und Mitteilungen von Originaltexten. Die Dialoge, an Bord des Expeditionsschiffes HMS Beagle und an anderen Orten, sind frei erfundene Fiktion. Die Darwin-Reisestory ist eine Chronologie von Reisestationen und Reiseereignissen der Forschungsreise. Der ideelle Kern der Darwinstory ist die philosophische Thematisierung der Geistesevolution der Menschheit sowie eine Weltphilosophiegeschichte-Illustration in Worten und eine Weltphilosophieethik-Illustration durch eine Philosophie-Parabel. Diese Charles-Darwin-Story kombiniert vier Perspektiven und Motive: Die Darwinbiografie, die Weltkulturgeschichte, die Weltphilosophiegeschichte und die Humanismusethik. Quintessenz: Charlies Reise ist eine Romanbiografie über Charles Darwins Evolutionsforschung, ein Essay über die Geistesevolution der Menschheit und eine Parabel über das Ideal der Geisteszivilisation.

Stephan Schibilski (Geburtsname Stefan Przybylski) wurde am 14.07.1966 in Essen-Rüttenscheid geboren. 1986 Abitur Privatschule St. Ursula Gymnasium Dorsten. 1987 bis 1988 Zivildienst Caritas Dorsten. 1988 bis 1990 drei Semester Wirtschaftswissenschaften Universität Bochum. 1990 bis 1994 Sparkassen-Banklehre und Sparkassenfiliale-Mitarbeit in Bochum. 1994 bis 2008 Mitarbeiter, Produktmanager und Prokurist im elterlichen Ferntourismus-Familienbetrieb (mit Unternehmenssitzen in Deutschland und Italien). 2005 bis 2008 ehrenamtlicher Verwaltungsrichter Veraltungsgericht Gelsenkirchen. Ab 2009 autodidaktisches Philosophiestudium und autodidaktisches Literaturstudium. 2010 bis 2018 Darwinroman-Literaturprojektarbeit (Darwinbiografie-Recherchen ab Mai 2010, Darwinstory-Entwurfsskizze Mai 2013).

Textauszug
K A P I T E L 2

DIE ABREISE - DEZEMBER 1831

Es hatte eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis die Weltreise endlich anfing. Die Abfahrt wurde immer wieder verschoben. Vom originalen Plan, am 25. September abzureisen, verzögerte sich die Abreise letztlich bis Ende Dezember. Renovierungsarbeiten, Umbaumaßnahmen zum optimierten Forschungsschiff, mit Dreimaster-Bark-Takelage statt Zweimaster-Brigg-Takelage, die Ausstattung mit speziellem technischem Equipment und anschließend immer wieder hoch problematische Wetterbedingungen waren die Gründe für die Verzögerungen. Eine hohe Priorität hatte die Navigationstechnik der HMS Beagle, die mit neuen Chronometern, neuen Kompassen und neuen Sextanten perfektioniert wurde. Englische Schiffschronometer revolutionierten die Seefahrt als eine technische Weltinnovation. Die Seeuhr Nr. 1, auch H4 genannt, von John Harrison, einem Schreiner und Uhrmacherautodidakten, löste 1761 das historische Längengradproblem. Der erste 81-tägige Hochseetest, eine Transatlantikreise der HMS Deptford von Portsmouth-England nach Kingston-Jamaica, ergab eine Differenz von 5 Sekunden zur Londoner Greenwich Mean Time. Die Genauigkeit des Chronometers H4 betrug, gemäß den Resultaten weiterer Praxistests, weniger als eine Sekunde Abweichung pro Tag in der Seefahrtspraxis auf hoher See, trotz massiver klimatischer Schwankungen und permanentem Wellengang. Die geographische Längengradposition eines Royal Navy Schiffes konnte mit dieser Technik relativ hochgradig exakt bestimmt werden. Kapitän James Cook, Entdecker der Ostküste Australiens und Neuseeland-Pionier, kehrte 1775 von seiner zweiten Südseereise zurück. Während dieser zweiten Cook-Expeditionsreise, 1772-1775, erprobte Cook jahrelang eine Kopie des genialen H4 Chronometers, die konstant und zuverlässig funktionierte. Als Harrison 1776 starb, war seine Seeuhrvision praxisbewährte Realität geworden. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten rüstete die Royal Navy nach und nach alle ihre Schiffe mit Chronometern aus. Neuanfertigungen von Harrisons Präzisionsuhrentechnik wurden nun in Serienproduktion hergestellt.

Die permanente wochenlange Startbereitschaft der Schiffscrew und die erzwungene Untätigkeit, des Wartens auf akzeptable Wetterbedingungen, waren schon zu einer demoralisierenden Strapaze geworden. Darwin glaubte sogar, etwas Schlimmeres, als so eine deprimierende Gefängnissituation, sei für ihn kaum vorstellbar. Er wurde auf der Reise eines Besseren belehrt. Aus der wochenlangen Wartezeit ergab sich aber der große Vorteil, sich schon vor der Abfahrt sehr intensiv und persönlich mit dem Kapitän, den Marineoffizieren, den Matrosen und allen Crewmitgliedern vertraut machen zu können. Das erleichterte später den täglichen Umgang sehr, im Arbeitsalltag an Bord. Für Darwin anfangs noch unbekannte Gesichter und fremde Personen wurden im Oktober, November und Dezember zu einem vertrauten Team. Die Schiffsbesatzung arbeitete im Drei-Schicht-System, das der James-Cook-Schüler William Bligh, 1787-1789 Kommandant der HMS Bounty, bei der Royal Navy einführte und etablierte. Statt des traditionellen Wechsels, von 4 Stunden Wachdienst und 4 Stunden Schlaf, praktizierte die Navy nun einen Arbeitsrhythmus von 4 Stunden Dienst und 8 Stunden Ruhephase.

Darwin wurde eine spezielle Ausnahmeposition in dieser 73-köpfigen Expeditionsmannschaft ermöglicht. Er teilte sich eine Kabine mit dem jungen Offizier John Stokes, der als stellvertretender geografischer Vermessungsleiter und Kapitänsassistent, als Navigator und Kartograf fungierte, mit der Hauptaufgabe, die Kartografiearbeit der Expeditionsetappen perfektionistisch zu leisten. Darwin durfte auch die Kapitänskabine als Stauraum nutzen und, wenn der Kapitän sich im Dienst nicht in der privaten Kabine aufhielt, durfte die Kapitänskabine von Darwin als Privatraum, zum Schreiben von Dokument

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

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