Gayfühle 2.0

Gayfühle 2.0

von Cayson Bendix

E-Book
145 Seiten
2020 Books on Demand
ISBN 978-3-7519-5178-4

1.49 EUR
inklusive Mehrwehrtsteuer
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Kurztext / Annotation
Vielleicht brauchen wir manchmal eine zweite Chance, weil die erste zu früh kam ... "Gayfühle 2.0" - der neue, schwule Liebesroman von Cayson Bendix, der eine Achterbahn der Gayfühle garantiert! Achtzehn Jahre, nachdem er seine ehemalige Heimat aufgrund eines Umzugs in die Großstadt verlassen musste, kehrt Robert zurück, um in der ländlichen Idylle auszuspannen. Dabei trifft er nicht nur auf seine Tante sowie seine Schulfreundin Alexandra, sondern auch auf seinen ehemals besten Freund Daniel, von dem er sich damals alles andere als korrekt verabschiedet hat. Als ihn dieser auf ihren letzten, gemeinsamen Abend anspricht, fühlt sich Robert in die Ecke gedrängt und tut etwas, das er bereits als Teenager getan hat. Etwas, das mehr Probleme mit sich bringt, als diese zu lösen. Wie wird Daniel auf Roberts Aktion wohl reagieren? Wird er ihm die Fehler von früher und heute letzten Endes verzeihen können? Hol dir den Gay Romance-Roman"Gayfühle 2.0" jetzt und finde heraus, ob die zwei Freunde ihre gemeinsame Vergangenheit hinter sich lassen können!

Cayson Bendix ist das Pseudonym eines österreichischen Autors, der jede freie Sekunde damit verbringt, emotional packende LGBT-Romane zu schreiben, die seine LeserInnen mit berührenden, zarten Momenten und authentischen, sympathischen Charakteren begeistern sollen. Seine Gay Bücher veröffentlicht er unter dem Label www.regenbogenromantik.com .

Textauszug
Kapitel 2

"Guten Morgen, Berta!"

Kaum ausgesprochen gab die Milchkuh ein lautes "Muuuuhhhh!" von sich, in Vorfreude darauf, dass ihr Besitzer vorbeikam und sie wieder auf die Weide ließ. Die anderen Tiere im Stall stimmten sogleich in ihre Freudenbezeugung ein, sodass binnen weniger Augenblicke von allen Ecken und Enden ein Muhen, Blöken und Grunzen zu vernehmen war. Zimtstern, der braune Hengst, den er vor dem Schlachthof bewahrt hatte, hielt sich wie immer vornehm zurück, doch als Daniel an seiner Box vorbeiging, konnte er sich auch nicht mehr zurückhalten und wieherte, was das Zeug hielt, um ihn und den neuen Tag zu begrüßen.

"Hallo, mein Hübscher!", flüsterte der Bauer seinem tierischen Freund liebevoll zu und streichelte ihm einige Male über die Stirn. "Freust du dich auch schon auf unseren Vormittagsausritt?"

Als ob Zimtstern ihn verstanden hätte, stupste er ihn einige Male mit den Nüstern an, ehe er einmal kräftig aus der Nase pustete und ihm mit einem freudigen Blubbern antwortete.

"Sehr schön!", schmunzelte Daniel, trat näher und legte seine Stirn auf die des Hengstes, während er seine Ohren und den Hals zärtlich kraulte. "Dann warten wir nur noch, bis meine Ablöse da ist und den Stalldienst übernimmt. Anschließend haben wir zwei Männer mal etwas Zeit für uns."

Ein weiteres Mal pustete Zimtstern aus der Nase, was dem Bauern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Auch wenn er es vor den anderen Tieren nie laut aussprechen würde, um ihre Gefühle nicht zu verletzen - denn sie hatten Gefühle, dessen war er sich sicher: Er liebte diesen Hengst über alles. Nicht nur, dass er sensibel und gehorsam war, zählten auch Gelassenheit und Freundlichkeit zu seinen Charaktereigenschaften. Vier gute Gründe, die Daniel vor etwas mehr als drei Jahren dazu bewogen hatten, den Turnierhengst bei sich aufzunehmen, nachdem er eine Verletzung davongetragen hatte, die ihn davon abhielt, weitere Erfolge zu erzielen. Eine Tatsache, die seinem vorhergehenden Besitzer sauer aufgestoßen war. Zimtstern hatte seine Kraft verloren, dessen Reiter seine Einnahmequelle. Deswegen hatte er das Tier so rasch wie möglich loswerden wollen, doch gerade noch rechtzeitig hatte ihn Daniel davon überzeugen können, es ihm zu überlassen. Die ersten paar Monate hatte der Hengst nur kleine Schritte auf ihn zugemacht; zu groß war die Angst vor seinem neuen Besitzer und der fremden Umgebung gewesen. Doch Daniel hatte ihn nicht unter Druck gesetzt, hatte ihn von sich aus auf ihn zukommen lassen und ihm Zeit gegeben, sich an die neuen Lebensumstände zu gewöhnen, wodurch er nach und nach Vertrauen gefasst hatte und zutraulicher geworden war. So waren die beiden im Laufe der Zeit zusammengewachsen und hatten eine Einheit gebildet.

"Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieses Pferd mehr Aufmerksamkeit von dir geschenkt bekommt als ich", war plötzlich eine kühl klingende Männerstimme zu vernehmen. Daniel schreckte hoch, löste sich rasch von Zimtstern und drehte sich zu seinem Freund Leon, der gerade den Stall betrat.

"Ach bitte, du weißt doch ganz genau ...", setzte er an, doch mit einem Mal hielt er inne. Warum trug er dieses Outfit? Ein lässig geschnittenes Hemd, das seinen wohlgeformten Brustkorb ziemlich betonte, in Kombination mit eng anliegenden, dunklen Jeans waren wohl kein Outfit, um die Tiere zu füttern und den Stall auszumisten. Ganz zu schweigen von den sportlich-eleganten Schuhen, die er trug, und die auf den Pflastersteinen klackerten, während er näherkam.

"Was weiß ich?", hielt Leon mit hochgezogenen Augenbrauen fest, als er sich vor ihn stellte und sich zu ihm beugte, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben.

"Nicht so wichtig", murmelte Daniel und musterte ihn fragend von oben bis unten. "Hast du dich für mich oder unsere Mitbewohner so hübsch gemacht?"

Sein Freund lachte auf und boxte ihm leicht auf die Schulter, doch als er mitbekam, dass die Fra

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