Die Öffnung der Welt

Die Öffnung der Welt

Eine Globalgeschichte des Hellenismus

von Angelos Chaniotis

E-Book
Übersetzt von: Martin Hallmannsecker
544 Seiten
2019 wbg Theiss
ISBN 978-3-8062-4053-5

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Hauptbeschreibung
Angelos Chaniotis erzählt die spannende Geschichte der Griechen in einem wahrhaft kosmopolitischen Zeitalter. Von Alexander dem Großen (334 v. Chr.) bis zu dem römischen Kaiser Hadrian (138 n. Chr.) spannt er den Bogen und etabliert damit eine neue Epochengrenze, die den Hellenismus über Kleopatras Tod hinaus deutlich länger in das Römische Reich hinein fortschreibt.
Inwiefern prägte die Kultur der Griechen das Römische Reich und darüber Europa bis heute? Mit seinen Eroberungen schuf Alexander zwar kein Weltreich von Dauer, dafür aber die Voraussetzungen für die Entstehung eines politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Netzwerks, das buchstäblich die gesamte damals bekannte Welt umfasste. Globalisierung und die Entstehung von Metropolen, technologische Innovationen und neue Religionen wie das Christentum, aber auch soziale Konflikte und Kriege gehören zu den Signaturen dieser Welt, die überraschend viele Parallelen zu unserer Gegenwart aufweist.

Kurztext / Annotation
Alexander der Große öffnete die Grenzen nach Osten, bis ans Ende der Welt, bis nach Indien. Mit ihm beginnt die Vernetzung großer Teile Europas, Asiens und Nordafrikas und das lange Zeitalter des Hellenismus. Bis in das Rom Kaiser Hadrians im 2. Jh. n.Chr. verfolgt Angelos Chaniotis die Spuren des kulturellen Austauschs, der Europa bis heute prägt.

Besprechung
»Ein großer Wurf, der auf lange Zeit ein Referenzwerk bleiben wird. Kurzum: ein Meisterwerk!« Hans-Joachim Gehrke, Althistoriker an der Uni Freiburg und ehem. Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts

»Eine umfassende und lebhafte Geschichte des griechischen Ostens, eine selten gelungene Verbindung von Gelehrsamkeit und Zugänglichkeit.« Andrew Erskine, University of Edinburgh

»Angelos Chaniotis vermittelt den ganzen Reichtum und die ganze Spannung einer außergewöhnlichen Epoche. In der griechischen Geschichte ist das Zeitalter nach dem Tod Alexanders die Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs von Königreichen, einer neuen globalen griechischen Welt, die sich von der Kyrenaika bis nach Afghanistan erstreckte, sowie des Kampfs der ‚alten‘ Griechenstädte um ihre Machtstellung. Es ist aber auch das Zeitalter einer intensiven kulturellen und wissenschaftlichen Kreativität, in dem Herrscher vielerorts als Götter verehrt wurden und unsere Quellen zum ersten Mal Details über das Alltagsleben von Griechen und Fremden preisgeben. Es gibt niemanden, der die Quellenzeugnisse für das lange hellenistische Zeitalter besser kennt als Angelos Chaniotis - in diesem Buch lässt er sie lebendig werden.« Tom Harrison, University of St Andrews

»Als Oikoumene bezeichneten die alten Griechen das, was sie als die bewohnte Welt betrachteten. Angelos Chaniotis erzählt die Geschichte der hellenistischen Oikoumene - sowohl ihrer atemberaubenden kulturellen Vielfalt als auch der Menschen, Ideen und Ereignisse, die sie jahrhundertelang vereinten. Mutig bricht Chaniotis mit der traditionellen Epochengliederung der Alten Geschichte und schreibt vom langen hellenistischen Zeitalter, von der Herrschaft Alexanders bis zu der Hadrians. Das ehrgeizige Buch eines führenden Historikers ist eine Bereicherung für alle, die sich für die kulturellen Errungenschaften der alten Griechen interessieren.« Alain Bresson, Autor von The Making of the Ancient Greek Economy: Institutions, Markets, and Growth in the City-States

»Das Zeitalter, das mit den Eroberungen Alexanders des Großen beginnt und mit der Herrschaft des römischen Kaisers Hadrian endet, ist eines der bedeutendsten und turbulentesten der Weltgeschichte. Jesus, Kleopatra, Caesar und Nero sind nur einige der Persönlichkeiten, die in dieser Zeit lebten. Griechen und Griechischsprachige spielten eine zentrale Rolle und stehen für eine Reihe von erstaunlichen Phänomenen - die Entstehung des Christentums, die Konsolidierung des Römischen Reichs, die Gründung der Bibliothek von Alexandria sowie nachhaltige Ideen und Entwicklungen in Philosophie, Literatur, Politik und Technologie. Angelos Chaniotis erweckt das hellenistische Zeitalter mit bemerkenswerter Gelehrsamkeit, Quellenexpertise und Einfühlungsvermögen zum Leben. Sein Buch ist eine brillante Darstellung der kosmopolitischen griechischen Welt und macht deutlich, warum sie auch heute noch von Bedeutung ist.« Phiroze Vasunia, Autor von »The Gift of the Nile: Hellenizing Egypt from Aeschylus« to Alexander

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Nach Stationen an der New York University, der Universität Heidelberg und der Universität Oxford hat der Althistoriker Angelos Chaniotis seit 2010 eine Professur am Institute for Advanced Study in Princeton inne. Chaniotis gilt international als einer der Vordenker zur Alten Geschichte. Der Grieche hat sich insbesondere auf die hellenistische Geschichte und die griechische Epigraphik spezialisiert. Chaniotis wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Phönix-Orden der griechischen Republik, dem Forschungspreis des Landes Baden-Württemberg und dem mit 250.000 Euro dotierten Anneliese-Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt Stiftung. Zahlreiche Publikationen.

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