Nimm mich!

Nimm mich!

von Cherry Adair

E-Book
Reihe: New York Times Bestseller Autoren Band
192 Seiten
2012 MIRA Taschenbuch
ISBN 978-3-86278-021-1

5.99 EUR
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Kurztext / Annotation
Joshua Falcon ist gewohnt, seinen Willen zu bekommen. Im Job - und im Bett.

Und als Joshua die hinreißend unschuldige Innenarchitektin Jessie Adams auf einer Party trifft, will er sie. Jetzt. Nackt. In seinem Bett. Für eine heiße Affäre ohne Verpflichtungen. Kaltblütig macht er Jessie ein Angebot, von dem er weiß, dass sie es nicht ablehnen kann. Alles läuft wie geplant für den erfolgreichen Geschäftsmann. Bis er erkennen muss, dass er Jessie schon einmal begegnet ist. In einer verhängnisvollen Nacht vor sieben Jahren ...

'Adairs Plot und ihr Humor sind meisterhaft ... klug, heiß, einfach ein gutes Buch.' Rendezvous Magazine

'Eine faszinierende Geschichte über Rache, mit außergewöhnlichen Helden und aufregenden Sexszenen.' Romantic Times

Textauszug
PROLOG

"Heiraten Sie mich!"

"Wie bitte?" Mit zusammengekniffenen Augen sah Jessie Adams zu dem Mann hinüber, der an einem der hinteren Tische des Restaurants saß. Er hatte sie gerufen, noch bevor er seinen ersten Kaffee ausgetrunken hatte.

Sie bildete sich doch tatsächlich ein, er hätte sie um ihre Hand gebeten. Heiraten Sie mich? Ach du liebe Güte!

Regen prasselte auf den dunklen Parkplatz, auf dem nur sein tiefergelegter silberner Sportwagen stand. In seinem dunklen Haar und auf seinem schwarzen Wollmantel glitzerten Wassertropfen. Das Neonschild vor dem beschlagenen Fenster blitzte kurz auf und erleuchtete sein Gesicht.

Himmel, was für ein gut aussehender Mann! Und was für eine willkommene Abwechslung. Es war ein furchtbarer Tag gewesen. Eine furchtbare Woche. Ein furchtbarer Monat. Jessie seufzte. Auch das wird vorübergehen. Zumindest hatte sie das irgendwo gelesen und hoffte inständig, dass es stimmte.

Ganz kurz gab sie sich der Vorstellung hin, dass ihr Traumprinz gekommen war, um sie kurzerhand zu entführen. Dass er ihr tatsächlich einen Heiratsantrag gemacht hatte. Bei ihrem Pech in letzter Zeit war es jedoch wahrscheinlicher, dass er ihr noch ihre letzten zwanzig Kröten abknöpfen und die Kasse leer räumen würde. Verstohlen betrachtete sie ihn noch einmal von Kopf bis Fuß.

"Nun?", fragte er.

"Was nun?" Jessie versuchte, nicht zu eifrig zu klingen. Er roch so gut, am liebsten hätte sie sich an ihn geschmiegt, die Augen geschlossen und einfach nur eingeatmet.

"Werden Sie mich heiraten?"

Bleib ruhig, mein Herz . "Ist heute Donnerstag?"

"Freitag."

"Tut mir leid, ich heirate fremde Männer nur donnerstags." Sie füllte Kaffee nach. "Da müssen Sie schon bis nächste Woche warten."

"Nächste Woche ist es zu spät." Sein müder Blick ruhte auf ihrem Gesicht, wanderte dann über ihre flache Brust zu ihren dünnen Beinen und wieder nach oben. "Was zum Teufel haben Sie mit Ihrer Frisur angestellt?"

Verlegen fasste Jessie sich in die orangefarbenen, struppigen Haare. "Frisch gefärbt." Weil sie gehofft hatte, dass man als Blondine mehr Spaß am Leben hatte. Super Idee!

"Was immer Sie damit bezwecken wollten ..."

Hat nicht funktioniert.

"Mir gefällt es", entgegnete sie schnippisch. Sie spürte einen Druck auf der Brust. Er war ein Unbekannter. Warum interessierte es sie, was er von ihrer Frisur hielt? "Trinken Sie aus. Wir schließen in zwanzig Minuten." Diese Tatsache erinnerte sie an viel dringlichere Probleme. Ihr blieben noch genau vier Tage, bevor sie ihre Wohnung räumen musste, und bisher hatte sie noch nichts Bezahlbares gefunden. Natürlich würde sie auch nach Sacramento oder Tahoe ziehen. Wenn sie mehr als siebenundzwanzig Dollar auf der hohen Kante hätte. Wenn der Freund ihrer Mutter nicht ihr Auto geklaut hätte. Und wenn sie ...

"Sie sind einfach perfekt." Die aufregende Stimme des Mannes hielt sie davon ab, ganz schnell wieder hinter der Theke zu verschwinden. "Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen."

Darauf könnte ich wetten . "Hören Sie, Kumpel, meine Füße tun weh, meine Schicht ist gleich zu Ende, und so gerne ich hier mit Ihnen sitzen und plaudern würde, ich muss noch die Küche aufräumen. Wenn es Ihnen also nichts ausmachen würde ..."

"Lassen Sie mich doch erst mal ausreden ..."

Jessie stellte die Rechnung aus und knallte sie vor ihm auf den Tisch. "Wenn Sie noch mehr Kaffee wollen, bedienen Sie sich."

In der makellosen Küche war nicht mehr viel zu tun. Von zwei Truckern abgesehen war sie den ganzen Abend über alleine gewesen, was bedeutete, dass sie so gut wie kein Trinkgeld bekommen hatte. Schnell räumte Jessie das wenige Geschirr in die Spülmaschine. Als sie sich wieder umdrehte, stand der Fremde in der Küchentür, die Hände in den Manteltaschen vergraben, und beobachtete sie.

Was dieser elegante Mann gerade vor sich sah, wusste sie n

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Cherry Adair lebt in Western Washington und sammelt Freunde, Teekannen und Bücher. Nachdem ihre beiden Töchter erwachsen und aus dem Haus waren, begaben sich Cherry und ihr Ehemann David freiwillig unter die Herrschaft ihrer Katze T.C. und seit neuestem unter die eines Schnauzers. Cherry war Innenarchitektin, bevor sie ihr Talent zum Schreiben entdeckte. Wenn sie nicht vor ihrem Computer sitzt, gärtnert sie.

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