Das Erbe der Uraniden (Science-Fiction Klassiker)

Das Erbe der Uraniden (Science-Fiction Klassiker)

Liebesroman, Abenteuergeschichte und Science-Fiction in einem Roman

von Hans Dominik

E-Book
475 Seiten
2016 e-artnow
ISBN 978-80-268-5270-4

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Kurztext / Annotation
Dieses eBook: 'Das Erbe der Uraniden (Science-Fiction Klassiker)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Hans Dominik (1872-1945) war ein deutscher Science-Fiction- und Sachbuchautor, Wissenschaftsjournalist und Ingenieur (Elektrotechnik, Maschinenbau). Der erste utopische Roman Die Macht der Drei erschien 1922 als Fortsetzungsroman in der Woche und wurde im selben Jahr in Buchform herausgegeben. Der große Erfolg, der sich danach einstellte, machte Dominik in weiten Kreisen des deutschen Leserpublikums bekannt. In schneller Folge erscheinen weitere Zukunftsromane. Dominik ist einer der bedeutendsten Pioniere der Zukunftsliteratur in Deutschland. Seine Science-Fiction-Erzählungen erfreuen sich seit Anfang des vorigen Jahrhunderts bis in die Gegenwart großer Beliebtheit. Sie wurden in hohen Auflagen gedruckt und werden bis heute immer wieder neu aufgelegt. Neben Science Fiction hat Dominik auch Sachbücher und Artikel mit technisch-wissenschaftlichem Inhalt geschrieben. Aus dem Buch: 'Canning, in seinem Herzen schwoll es auf, was der da gedacht, getan, er verstand ihn wohl. Und wär's ihm gelungen, den Feind zu rammen, ihm im letzten Augenblick den Sieg zu entreißen, mit dem Sieger zusammen sterben ... Unauslöschliche Dankbarkeit bis an sein Lebensende würde er ihm bewahrt haben. - Die anderen, Männer mit Durchschnittsköpfen, Durchschnittsherzen, sie hatten ihn hindern wollen. Er griff die Chiffredepesche. Zwischen den Zeilen war es zu lesen, was sich da oben abgespielt. Vielleicht, daß Cannings Plan gelungen, wenn die ihm nicht im letzten Augenblick in den Arm gefallen.'

Textauszug
Im Arbeitszimmer Cannings saßen der Hausherr und Sarata schon seit geraumer Zeit im Gespräch.

"Ihre Majadevi sprach von diesem Mondfahrer, wie ein Backfisch von einem Filmhelden. Ich bleibe dabei, sie muß ihn irgendmal wirklich gesehen oder gar kennengelernt haben."

Der Alte wollte verneinen, doch Canning ließ ihn nicht zu Worte kommen.

"Und Sie auch, mein lieber Freund! Ich sah nur zu gut, wie Ihre Aufmerksamkeit stärker wurde, je mehr sich das Bild des Mannes aus meinen Fragen und Majadevis Antworten herausschälte. Decken Sie Ihre Karten ruhig auf ... Sie kennen Gorm!"

Vergeblich suchte der Inder nach einer ausweichenden Antwort. Cannings Blick haftete fest in seinem Gesicht, ließ seine Augen nicht los.

"Es wäre möglich ... doch ich versichere Ihnen, der Name des Mannes, an den ich dachte, war mir bis jetzt unbekannt. Daß es Gorm ... wenn Sie es sagen ... ich will nicht bestreiten, daß ..."

"Wie und wo sind Sie und Majadevi mit Gorm zusammengetroffen? Erzählen Sie ruhig. Was auch ist, es wird bei mir Geheimnis bleiben, wenn Sie es wünschen. Mein Wort darauf!"

Der Inder gab nach. Er erzählte von jenem Zusammentreffen in Lahore, wobei er alles verschwieg, was für ihn ungünstig.

Sprach dann von der Sitzung in Buenos Aires. -

"Wie? Was?! ... Gorm war in Buenos Aires?!" Canning starrte den Alten erstaunt an. "In Begleitung eines anderen Mannes? ... Wer war der? ... Derselbe wie der in Lahore? Merkwürdig! Aber es war doch eine Kleinigkeit, den Namen dieses Mannes in Lahore festzustellen, Sie sagten doch, daß der dort ansässig gewesen, daß der in einem Hause der Vorstadt eine Wohnung gehabt habe."

Der Inder griff in seine Tasche, suchte unter den Papieren, die er herausgenommen. Entfaltete einen kleinen Zettel.

"Der Mann, so sagte man mir, als ich mich erkundigte, heißt Dr. Sidney Stamford."

"Stamford?!" Canning war aufgesprungen, ging erregt hin und her. "Stamford ... der Name ... ein Nachbar von mir, ein Haziendabesitzer, mit dem ich auf schlechtem Fuße stehe, heißt Stamford ... Ah, ich erinnere mich ... ein Verwandter von ihm ... gewiß, er ist Arzt. Er war, wie ich zufällig hörte, öfters Gast bei dem alten Stamford - der mit Gorm in Buenos Aires? ... Ah, jetzt verstehe ich, die werden auf der Durchreise nach Santa Marguerita über Buenos Aires gekommen sein. Sind vielleicht jetzt drüben bei dem alten Stamford."

Sarata erhob sich jäh.

"Es ist mir ... verzeihen Sie, Señor Canning ... eine unerklärliche Unruhe, die mich plötzlich befallen ... Gestatten Sie, daß ich mich auf kurze Zeit entferne." - -

Canning sah dem Wegeilenden verwundert nach. Was ist mit dem? ... Was hat er ...?

Noch dachte er nach, da wurde die Tür aufgerissen, der Inder stürzte herein. Der Turban war ihm vom Kopf gefallen, die Haare zerrauft, das pockennarbige Gesicht grün und gelb vor Wut und Entsetzen.

"Sie ist fort! - Sie ist geraubt ... Majadevi!" schrie er. Der Schaum stand ihm auf den Lippen. Wie ein Rasender rannte er in dem Raum hin und her, stieß in allen möglichen Sprachen die heftigsten Verwünschungen aus.

"Mann! ... Sind Sie des Teufels? ... Das Mädchen geraubt? ... Aus meinem Hause geraubt? ... Undenkbar! Wie kommen Sie auf ..."

"Sie sagten es ja selbst, Herr ... Stamford, Gorm, sie sind hier in der Nähe ... Schon einmal in Lahore ... niemand anders als ..."

"Ah! ..." Canning war aufgesprungen. "Das wäre ... bei Gott, ich glaube, ich tat Ihnen unrecht. Nach dem, was Sie mir vorher erzählten ... doch jetzt auf! Ist es so, dann können die nicht weit sein." Canning eilte, von dem Alten begleitet, hinaus. In kurzer Zeit war die Dienerschaft versammelt. Ein paar Befehlsworte. Dann begann man, von der Hundemeute unterstützt, den Park und die Umgebung des Hauses abzusuchen. Das helle Mondlicht erleichterte die Arbeit. Auch Canning und der Inder beteiligten sich aufs eifrigste.

Vom nördlichen Parktor ersc

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