Tiroler Burgenbuch

Tiroler Burgenbuch

Nordtiroler Unterland

von Reinhard Rampold; Gertraud Zeindl; Julia Hörmann-Thurn und Taxis; Harald Stadler; Peter Fischer; Alexander Zanesco; Martha Fingernagel-Grüll; Armin Torggler; Nicole Mölk; Christian Fornwagner; Joachim Zeune; Claudia Feller; Georg Neuhauser; Konstantin Blumenthal; Hanno Vogl-Fernheim; Paul Inama-Sternegg; Margarete Köfler

Hardcover
Reihe: Tiroler Burgenbuch Band 11
Sonstiger Urheber: Martin Bitschnau; Daniel Burger; Claudia Feller; Begründet von: Oswald Trapp
Fester Einband
352 Seiten; 307 mm x 238 mm
2020 Athesia Tappeiner Verlag; Athesia Buch GmbH
ISBN 978-88-6839-358-8

79.00 EUR
inklusive Mehrwehrtsteuer
exkl. Versandkosten
Sofort verfügbar oder abholbereit

Direkt abholbereit in folgenden Athesia Buch Filialen

Sofort verfügbar oder abholbereit
Verfügbar bei:
Filiale Brixen abholbereit! Öffnungszeiten
Filiale Sterzing abholbereit! Öffnungszeiten
Buchhandlung Bruneck abholbereit! Öffnungszeiten
Die Verfügbarkeit kann unter Umständen in den Filialen variieren.

Weitere Informationen

Inhaltsverzeichnis
Burgen:

Freundsberg, Tratzberg, Rottenburg, Neideck, Schlitters, Kropfsberg, Lichtwehr, Matzen, Mehrnstein, Rattenberg, Kundlburg, Schintelburg, Weerberg, Mariastein, Itter, Velbenburg, Forchtenstein, Leukenstein, Erpfenstein, Engelsberg, Thierberg, Kufstein

Kurztext / Annotation
Die Reihe der von Oswald Graf Trapp begründeten Tiroler Burgenbücher wird mit Band XI abgeschlossen. Dieser umfasst die Burgen des Nordtiroler Unterlandes, darunter bedeutende Bauten wie Schloss Tratzberg, die Festung Kufstein oder die Ruine Kropfsberg bei Reith im Alpachtal. Ein namhaftes Autorenteam unter der Herausgeberschaft von Julia Hörmann-Thurn und Taxis hat die bedeutendsten Burgen und Ruinen in diesem geografischen Raum wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse werden in bewährt gefälliger Form präsentiert, sodass die Balance zwischen wissenschaftlichem Werk und attraktivem Bildband gewährt bleibt.

Kurzbeschreibung
In der von Oswald Trapp begründeten und nach seinem Tod von Magdalena Hörmann-Weingartner fortgeführten Reihe "Tiroler Burgenbuch" stand noch die Bearbeitung der Burgen des Nordtiroler Unterlandes aus. Der nun vorliegende 11. und abschließende Band der Reihe unter der Herausgeberschaft von Julia Hörmann-Thurn und Taxis schließt diese Lücke.

Die Burgenlandschaft des Nordtiroler Unterlandes, zu dem das Unterinntal mit den Nebentälern und der Bezirk Kitzbühel zählen, spiegelt die für die Jahrhunderte des Mittelalters typische politisch-territoriale Grenzsituation dieser Region wider. Bis 1504 hatten die Herzöge von Bayern und vor ihnen die Bischöfe von Regensburg, die Grafen von Andechs und ihnen nachfolgend die Grafen von Tirol, die Bischöfe von Freising und Regensburg sowie vor allem die Erzbischöfe von Salzburg hier politische Zuständigkeiten, die mit Verwaltungs- und Gerichtstätigkeit, Grenzschutz und herrschaftlicher Repräsentation verbunden waren. Zentren dieser Aufgaben waren Burgen, die von meist lokalen Ministerialenfamilien der jeweiligen Herrschaftsinhaber oder ihrer Vertreter (Vögte) verwaltet und zum Teil auch erbaut wurden. Den Herren von Freundsberg und den Herren von Rottenburg gelang ausgehend von ihren namengebenden Burgen der Aufstieg in die adelige Elite.

Mit der Vereinheitlichung dieses politisch zersplitterten Gebietes im Spätmittelalter verlor der Großteil der Burganlagen ihre Aufgabe als Grenzsicherung; sie wurden aufgelassen und verfielen. Kein anderes Gebiet des späteren Landes Tirol weist so viele abgekommene Burgen mit schwer auffindbaren Burgstellen und Ruinen auf.

Andere Burgen erlebten hingegen einen Aufschwung wie Tratzberg, das zur beeindruckenden Renaissanceanlage ausgebaut wurde, oder Kufstein, das erst in der Neuzeit seinen Festungscharakter erhielt. In selten ursprünglicher Form hat sich Lichtwerth erhalten, während Mariastein und auch Thierberg nach Jahren des Verfalls durch die Einrichtung einer Wallfahrts- und Gnadenstätte zu neuer Blüte kamen. In jüngerer Zeit erhielten Itter und Matzen touristische Nutzungen, die zwar etwas auf Kosten des historischen Charakters gingen, jedoch mit der neuen Aufgabe den Erhalt der Anlagen ermöglichen.

Das breite Spektrum der auch bautypologisch sehr heterogenen Burgen des Tiroler Unterlandes erfuhr zum Teil erstmals eine wissenschaftliche Bearbeitung.

Beschriebene Burgen: Ebbs, Engelsberg, Erpfenstein, Forchtenstein, Freundsberg, Herrenhauswand, Itter, Kropfsberg, Kufstein, Kundlburg, Leukenstein,Lichtwerth, Mariastein, Matzen, Mehrnstein, Neideck, Neuhaus/Löwenburg, Rattenberg, Rottenburg, Schintelburg, Schlitters,

Sperten, Thierberg, Tratzberg.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Bitschnau, Martin
Bau- und Burgenforscher, Innsbruck

Feller, Claudia
Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien

Fingernagel-Grüll, Martha
Kunsthistorikerin, Wien

Fischer, Peter
Kunsthistoriker und Museumsleiter, St. Johann i. T.

Fornwagner, Christian
Stv. Direktor des Tiroler Landesarchivs, Innsbruck

Hörmann-Thurn und Taxis, Julia
Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck

Hörmann-Weingartner, Magdalena
Kunsthistorikerin, Innsbruck (gest.)

Köfler, Gretl
Historikerin, Innsbruck

Mittermair, Martin
Kunsthistoriker und Bauforscher, Brixen

Mölk, Nicole
Archäologin, Innsbruck

Schlagworte