König Laurin und sein Rosengarten

König Laurin und sein Rosengarten

Höfische Märe aus den Dolomiten

von Karl Felix Wolff

Taschenbuch
Flexibler Einband
112 Seiten; farbige Abbildungen; 191 mm x 134 mm
2011 Athesia Tappeiner Verlag
ISBN 978-88-7014-047-7

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Hauptbeschreibung
'Auch wenn Südtirol gar nichts anderes hätte als den Rosengarten und die Laurin-Sage, es wäre schon dadurch eines der herrlichsten Länder, so weit die deutsche Zunge klingt' – so hat Wolff selbst das zentrale Thema seiner Dolomitensagen beurteilt. Es ist das unsterbliche Lied vom kleinen rätischen König, der das blonde Edelfräulein Similde in sein Reich holen will, vom unüberwindlichen Gotenkönig Dietrich-Theoderich jedoch bezwungen wird. Da verflucht Laurin seinen Garten und verwandelt ihn in eine Steinwüste – aber in der Dämmerung zeigt sich heute noch die 'enrosadüra', wie es die Ladiner nennen, das Glühen der scheidenden Sonne als letzter Glanz der Rosenpracht von einst.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Karl Felix Wollf wurde als Sohn eines alt-österreichischen, aus Troppau gebürtigen Offiziers und einer aus ladinischem Nonsberger Adel stammenden Mutter 1879 in Karlstadt in Kroatien geboren, lebte aber schon seit 1881 ununterbrochen in Bozen, bis zu seinem Tod im Jahre 1966. Er ging in seinen Studien von der Dolomitensage aus, bezog jedoch für seine Forschungen auch Linguistik, Anthropologie und den gesamten indogermanischen Sagenschatz ein. Für sein Lebenswerk und insbesondere für seine Verdienste in der Räterforschung wurde ihm 1957 die Ehrenmitgliedschaft der Universität Innsbruck zuerkannt, und drei Jahre später wurde ihm als erstem Träger der Kulturpreis 'Walther von der Vogelweide' verliehen. Wichtigste Werke: Monographie der Dolomitenstraße, Bozen 1908; Vom Wein im Etschland, Bozen 1927; Dolomitensagen, 19. Auflage 2009

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