Nur der Berg ist mein Boss

Nur der Berg ist mein Boss

Das Leben des Südtiroler Extremkletterers und Bergführers

von Christoph Hainz

Hardcover
Zusammen mit: Jochen Hemmleb; Vorwort von: Frank-Walter Steinmeier; Beiträge von: Thomas Engel; Gerda Schwienbacher; Nachwort von: Hans Kammerlander
Fester Einband
272 Seiten; 22.5 cm x 15 cm
2019 Athesia Tappeiner Verlag
ISBN 978-88-7073-931-2

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Hauptbeschreibung
Der Pustertaler Christoph Hainz zählt seit rund drei Jahrzehnten zu den beständigsten Südtiroler Spitzenbergsteigern. Bekannt wurde er vor allem durch die Erstbegehung von zahlreichen extrem schwierigen Felsrouten in den Dolomiten sowie Eis- und Mixedklettereien im Tauferer Ahrntal, die zum Teil bis heute nicht wiederholt wurden – und bis heute klettert Hainz anhaltend auf hohem Niveau.
In diesem Buch erzählt er von seiner Kindheit und Jugend auf einem Bergbauernhof im Mühlwalder Tal – ein Leben in Kargheit, aber auch in Freiheit, Selbstverantwortung und Naturnähe. In teils haarsträubenden, teils humorvollen Geschichten schildert er Highlights seiner Bergsteigerkarriere: von seinen „Hausbergen“, den Drei Zinnen in den Dolomiten, über die Eiger-Nordwand bis hin zu Meilensteinen wie der Erstbegehung des Nordpfeilers am Shivling im Himalaya gemeinsam mit Hans Kammerlander oder der Alleinbesteigung des Fitz Roy in Patagonien.
Gleichzeitig betont Christoph Hainz aber auch, wie notwendig für ihn neben allen Höchstleistungen Erdung, Ausgleich und Erfüllung im Alltag sind. Er findet dies in seiner Tätigkeit als Berg- und Skiführer, die er als Berufung und nicht als Job empfindet, und im Familienleben mit seiner Lebensgefährtin und seinen Kindern.
Für Christoph Hainz ist Bergsteigen etwas Ganzheitliches. Es umfasst und durchzieht alle Aspekte seines Lebens. Dabei folgt er intuitiv seinem „inneren Kompass“, lebt sein Leben aus dem Moment heraus und frei vom inneren oder äußeren Druck durch Sponsoren oder Medien. Und Christoph Hainz zeigt darüber auch, dass Extrembergsteigen nicht elitär sein braucht: Bis heute findet er große Abenteuer direkt bei sich vor der Haustür, in der Bergwelt Südtirols, ohne die Notwendigkeit von Fernreisen oder Himalaya-Expeditionen.
So ist Nur der Berg ist mein Boss das facettenreiche Porträt des sympathischen Extrembergsteigers und Bergführers, dem es bei allen Leistungen und Erfolgen gelungen ist, geerdet und sich selbst treu zu bleiben.

Kurztext / Annotation
Der Pustertaler Christoph Hainz zählt seit rund drei Jahrzehnten zu den beständigsten Südtiroler Spitzenbergsteigern. Bekannt wurde er vor allem durch die Erstbegehung von zahlreichen extrem schwierigen Felsrouten in den Dolomiten sowie Eis- und Mixedklettereien im Tauferer Ahrntal, die zum Teil bis heute nicht wiederholt wurden.
In diesem Buch erzählt er von seiner Kindheit auf einem Bergbauernhof im Mühlwalder Tal – ein Leben in Kargheit, aber auch in Freiheit, Selbstverantwortung und Naturnähe. In teils haarsträubenden, teils humorvollen Geschichten schildert er Highlights seiner Bergsteigerkarriere.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
CHRISTOPH HAINZ (*1962 in Mühlwald/Südtirol) zählt seit rund drei Jahrzehnten zu den bekanntesten und vielseitigsten Allround-Alpinisten Südtirols sowie zu den gefragtesten Berg- und Skiführern des Landes. Einem breiteren Publikum wurde er durch den Film „Der Zinnenmann“ sowie durch seine mitreißenden Vorträge bekannt. Nach seinem längst vergriffenen Erstlingswerk „Ausstieg in die Senkrechte“ (2005) ist dies sein lang erwartetes zweites Buch, bei dem ihm der in Lana lebende Wahl-Südtiroler JOCHEN HEMMLEB (*1971) am Schreibtisch begleitet hat. Der international renommierte Autor, Drehbuchautor, Fachberater und Übersetzer im Bereich Bergsteigen und Alpinhistorik kennt und schätzt Christoph Hainz seit vielen Jahren. Hainz‘ Botschaft der Berge sind auch für Hemmleb eine Herzensangelegenheit. Weitere Infos unter www.christoph-hainz.com und www.jochenhemmleb.com

Textauszug
Zitate aus dem Buch:

„Mich haben die Kindheitserlebnisse auf der Alm gelehrt, einfach nur einmal zufrieden zu sein, mit dem was ich habe. Und dies hat auch viel mit Maßhalten zu tun – zu wissen, was man braucht und was nicht.“

„Ob ich Wanderer, Bergführer oder Extrembergsteiger bin – Bergsteigen sollte in erster Linie und letzter Konsequenz Spaß machen. Auch im Extrembereich besteht für mich die hohe Kunst des Bergsteigens darin, etwas zu unternehmen und anschließend in mir zu ruhen, eine innere Freude, Ausgeglichenheit und Grundzufriedenheit zu erreichen. Gelingt dies nicht, treibt dich innerer oder äußerer Druck immer weiter, dann frisst dich der Berg irgendwann auf.“

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