Übergänge und Perspektiven / Übergänge und Perspektiven - Grundzüge der Landesgeschichte

Übergänge und Perspektiven / Übergänge und Perspektiven - Grundzüge der Landesgeschichte

Grundzüge der Landesgeschichte / Der Tiroler Raum von der Frühgeschichte bis ins späte Mittelalter

von Erika Kustatscher; Carlo Romeo

Taschenbuch
Reihe: Übergänge und Perspektiven / Grundzüge der Landesgeschichte Band 1
Vorwort von: Luis Durnwalder; Sabina Kasslatter Mur; Florian Mussner; Christian Tommasini
Flexibler Einband
136 Seiten; 26 cm x 20 cm
2010 Athesia Tappeiner Verlag
ISBN 978-88-8266-714-6

19.90 EUR
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Hauptbeschreibung
Erstmals wird ein gemeinsames Geschichtebuch zur Landesgeschichte für alle drei Sprachgruppen vorgelegt. Es handelt sich um ein Werk, das von einem deutsch-italienisch-ladinischen Team von Historikern, Historikerinnen und Lehrpersonen verfasst wurde und somit die Sichtweisen aller drei Sprachgruppen zum Ausdruck bringt. Mit dem neuen Werk wird eine gemeinsame Reflexion der Geschichte Südtirols ermöglicht. Über ein besseres Geschichtsbewusstsein bei allen drei Sprachgruppen soll eine gute Basis für das Zusammenleben geschaffen werden. Die Südtiroler Landesregierung und der Südtiroler Landtag erteilten einer Kommission von Experten den Auftrag, die Erarbeitung einer gemeinsamen Landesgeschichte in die Wege zu leiten. Die Expertenkommission, welche von Rudolf Meraner, Direktor des Pädagogischen Instituts für die deutsche Sprachgruppe geleitet wurde, wählte die Autorinnen und Autoren aus und sorgte für die Veröffentlichung. Das nun vorliegende Werk zur Südtiroler Landesgeschichte belegt, dass die Sichtweise der Historikerinnen und Historiker über die Sprachgruppen hinweg übereinstimmt. Die Ergebnisse sind umso wertvoller, als auch Professoren der Universitäten Innsbruck und Trient und weitere Experten und Expertinnen die Entstehung des neuen Geschichtebuchs wissenschaftlich begleitet haben und für die Qualität der Ergebnisse bürgen. Von der Konzeption her handelt es sich bei der gemeinsamen Landesgeschichte um ein Werk, das in knapper Form, reicher Bebilderung und mit einer Zeitleiste versehen die Landesgeschichte der drei Sprachgruppen darstellt. Didaktische Materialien sind im Buch nicht enthalten, sondern sollen zu einem späteren Zeitpunkt – und zwar in Form eines Geschichtsportals im Internet – entstehen. Das Werk eignet sich deshalb nicht nur als Schulbuch in der Oberschule, sondern auch als Lektüre für Menschen jeden Alters, die an der Geschichte unseres Landes interessiert sind. Die Landesgeschichte wurde auf drei Bände aufgeteilt: Band I reicht von der Frühgeschichte bis ins späte Mittelalter, Band II erzählt die Geschichte Tirols in der Neuzeit, Band III behandelt die Geschichte Südtirols seit 1919. Diese Periodisierung unterstreicht die historische Zäsur, die das Jahr 1919 in der Landesgeschichte darstellt. Sie regt zudem an, dem Geschichtsunterricht der Abschlussklasse der Oberschule ausreichend Raum zu widmen. Das Buch erscheint in identischer Aufmachung in deutscher und italienischer Sprache im Athesia-Verlag. Es wird an die Schulen und Bibliotheken des Landes verteilt und ist im Buchhandel erhältlich.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Erika Kustatscher, Lehrerin am deutschsprachigen Humanistischen Gymnasium in Bozen, ist Verfasserin zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten zur historischen Landeskunde Tirols mit Schwerpunkt in den Bereichen Sozial-, Verfassungs-, und Literaturgeschichte sowie Quellenedition. Carlo Romeo, Lehrer am italienischsprachigen Humanistischen Gymnasium in Bozen, ist Verfasser zahlreicher regionalgeschichtlicher Arbeiten aus den Bereichen Neuere Geschichte und Zeitgeschichte. Ein Schwerpunkt liegt im didaktischen Bereich (Lehrbücher, Videos, Ausstellungen).

Klappentext
Übergänge und Perspektiven

Berge, Täler, Flüsse und Pässe haben Tirol seit jeher eine Schlüsselposition in der europäischen Geschichte verliehen. Der Begriff »Übergänge« steht also für die geografische, wirtschaftliche und kulturelle Situation dieser Grenzregion. Aber er meint auch die politischen Entwicklungen, die zu Grenzverschiebungen, zu kulturellem und sozialem Wandel und zur Veränderung von Denken und Fühlen geführt haben.

Die Vergangenheit zu verstehen, sich mit ihr vertraut zu machen, führt zu einem besseren Verständnis der Gegenwart. Sie eröffnet damit Perspektiven für die Zukunft. Es ist nicht nur Aufgabe der Geschichtswissenschaftler, sondern von uns allen, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, um daraus wichtige Erkenntnisse für die Gegenwart und Zukunft zu gewinnen.

Das vorliegende Buch will dazu einen Beitrag leisten.

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