Heliosphere 2265 - Band 15: Die Büchse der Pandora (Science Fiction)

Heliosphere 2265 - Band 15: Die Büchse der Pandora (Science Fiction)

von Andreas Suchanek

E-Book
Reihe: Heliosphere 2265 Band 15
134 Seiten
2014 Greenlight Press
ISBN 978-3-944652-60-3

2.49 EUR
inklusive Mehrwehrtsteuer
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Inhaltsverzeichnis
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Kurztext / Annotation
Tess Kensington und Sarah McCall waren einst Freundinnen, bevor der Verrat der Frau aus der Zukunft beide entzweite. Als die HYPERION unter den Einfluss einer furchtbaren Waffe gerät, müssen sie zusammenarbeiten, um das Überleben der Crew zu sichern. Gleichzeitig gelingt es Noriko Ishida und Giulia Lorencia endlich, das Geheimnis um den lebenden Toten zu entschlüsseln - mit katastrophalen Folgen. In der Gegenwart des Jahres 2267 überschlagen sich die Ereignisse, als der Wahlkampf beginnt, ein Pakt in Gefahr gerät und ein Diktator die furchtbare Wahrheit erkennt, dass auch er nur benutzt wurde. Dies ist der fünfzehnte Roman aus der Serie 'Heliosphere 2265' Am 01. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt. Heliosphere 2265 erscheint seit November 2012 monatlich als E-Book sowie alle 2 Monate als Taschenbuch. Hinter der Serie stehen Autor Andreas Suchanek (Sternenfaust, Maddrax, Professor Zamorra), Arndt Drechsler (Cover) und Anja Dyck (Innenillustrationen).

Andreas Suchanek, geboren am 21.03.1982, schrieb zwischen 2010 und 2012 für die mittlerweile eingestelle Bastei-Heftromanserie 'Sternenfaust'. Dort konnte er insgesamt 7 Romane beisteuern. Es folgte 2012 der Einstieg bei 'Maddrax - Die dunkle Zukunft der Erde' mit Band 335.
Im November 2012 startete Andreas Suchanek seine erste eigene Science-Fiction-Serie 'Heliosphere 2265', die monatlich als E-Book und alle zwei Monate als Taschenbuch erscheint. Anfang 2013 erfolgte der Einstieg bei der Mystery-Serie 'Professor Zamorra - Der Meister des Übersinnlichen'.

Weitere Informationen zum Autor und seinen Projekten unter:

Und unter Facebook:
http://www.facebook.com/heliosphere2265

Textauszug

Commander Noriko Ishida öffnete die Augen. Eben hatte sie noch einen surrealen Albtraum erlebt, in dem die ehemalige Präsidentin Ione Kartess sie hatte misshandeln und umbringen wollen. Es wurde immer schwerer, zwischen Realität und Wahnsinn zu unterscheiden.

Ihr Blick wanderte zu Captain Cross, der leise wimmerte. Immerhin kehrte sie stets wieder in die Wirklichkeit zurück. Ihre Kollegen schienen in ihren Albträumen gefangen zu bleiben.

Sie griff nach dem ViKo-Becher und nahm den letzten Schluck. Leer. Ein Blick auf die Konsole zeigte, dass Larik sich bisher nicht gemeldet hatte. Er war mit dem Shuttle zur CENTER I geflogen, seitdem gab es kein Lebenszeichen von ihm. Sie musste wach bleiben und versuchen, ihn aufzuspüren. Die Sensoren konnten immer wieder bestimmte Bereiche des Experimentalraumschiffes erfassen, dann wieder nicht. Mit etwas Glück würde Larik irgendwann gescannt werden.

Das bekannte pneumatische Zischen erklang, als das Brückenschott zur Seite fuhr. Noriko schaute direkt in die verzerrte Fratze von Lukas Akoskin, der langsam näher kam. Wie hatte er das Quarantäneprotokoll aufheben können? Immer wenn sie glaubte, dass der ehemalige Assassine sie nicht mehr überraschen konnte, tat er genau das.

Sein Blick wanderte über die anderen Offiziere und erfasste schließlich sie. "Es tut mir leid", sagte er. "Doch es muss sein. Wir müssen überleben, daher musst du sterben. Ein Leben für ein Leben."

Noriko erschauerte. Was immer der Taktik- und Waffenoffizier sah, es war nicht sie. Einmal mehr wurde ihr bewusst, dass Akoskin mit seinen breiten Schultern und den muskulösen Armen selbst ohne seine Implantate ein gefährlicher Gegner war. Mit ihnen war er fast unbesiegbar. Mit seinen Fingernägeln konnte er ihr die Kehle aufschlitzen.

Er hatte aber scheinbar andere Pläne. Er griff in seine Uniformtasche und zog einen Stift hervor. Der entpuppte sich beim näheren Hinsehen als ein Laserskalpell. Auf einen Knopfdruck hin erschien die leuchtende Klinge. "Dieses Mal breche ich dir nicht dein Genick", sagte er. "Ich mache es auf eine neue Art. Wir dürfen niemals aufhören zu lernen."

Noriko sah sich um. Wo war ihr Pulser? Sie hatte ihn doch vor ihrer Bewusstlosigkeit in der Hand gehalten. Verdammt! Er lag einen Schritt entfernt am Rand des Podestes. Unerreichbar.

Akoskin kam näher, das Skalpell in der Hand.



Tess klammerte sich so fest sie konnte an die Haltegriffe. Der Sog der entweichenden Luft zerrte an ihr, wollte sie mit hinausreißen in die Dunkelheit des Alls.

Die Todesangst verschwand. Sie begriff, dass sie am Ende angelangt war. Wozu noch kämpfen? All die Mühen und Entbehrungen, die sie bisher in ihrem Leben hatte ertragen müssen, hatten zu nichts geführt. Gab es noch irgendeinen Grund, der sie davon abhielt loszulassen?

Das Gesicht von John entstand in ihren Gedanken. Er hatte auch gekämpft, wartete auf der NOVA-Station darauf, dass sie zurückkam.

Ihre Hände klammerten sich wieder fester um die Streben. Sie würde kämpfen bis zum letzten Atemzug! Leider war der so gut wie gekommen.

Plötzlich rastete das Schott wieder ein. Ein Zischen erklang, als frische Luft in den Raum gepumpt wurde. Tess sackte zusammen und atmete gierig ein. Vor dem Schott erklangen Kampfgeräusche. Sie erhob sich, betätigte das Schlosssymbol für die Entriegelung und taumelte in das Shuttle zurück.

Alpha 365 stand über Sarah gebeugt. Sie

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