Rezensionen

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Sylt oder Sahne
von Claudia Thesenfitz
Fasten auf Sylt 04. April 2020
Nele hatte schon immer ein paar Pfunde zu viel auf der Waage doch als der Schaffner in der Bahn Jugendliche auffordert der Schwangeren Platz zu machen, zieht sie die Reißleine und bucht einen Fastenurlaub auf Sylt.

Dort angekommen, entpuppt sich ihr gebuchtes Einzelzimmer mit Meerblick als ein Dreierzimmer. Sie muß den Urlaub also mit Wildfremden Frauen beginnen oder gleich wieder abreisen. Sie läßt sich darauf ein und lernt die lebenslustige Sabine kennen. Der Urlaub beginnt, der Hunger ist groß und auch nach Tagen stellt sich das Glücksgefühl nicht ein.

Der Schreibstil ist angenehmt, die Schilderungen der Insel Sylt mit seinen Originalen. Mit diesem Buch kann man sich herrlich in Urlaubsstimmung versetzen und einen Moment vom Alltag ablenken lassen.

Das Thema ist gut, für jeden der mit ein paar Pfunden zu viel zu kämpfen hat ist der Teufelskreis in dem Nele steckt nachvollziehbar.

Verkauft
von Constanze Dennig
Österreichischer Schmäh 04. April 2020
Nach einer Fehlgeburt ist Alma Liebekind im Krankenhaus und entdeckt dort einen Todesfall der offensichtlich vertuscht werden soll. Gemeinsam mit ihrer Mutter will sie nachforschen und deckt einen Skandal auf zum Thema Kinderwunsch und Asylpolitik.

Der Roman spielt in Wien, in unzähligen Fußnoten werden Begriffe erklärt, teils vollkommen unnötig manchmal hilfreich. Die Hauptpersonen, Alma Liebekind, Psychiaterin in Wien, ihre Mutter, die Herrin in der Praxis, ihr Liebhaber fürs Bett eine Polizistinfreundin.

Das Thema ist durchaus sehr aktuell und brisant, Der Schreibstil flüssig und humorvoll aber irgendwie werde ich nicht richtig warm mit dem österreichischen Schmäh.

Dies ist mein erstes Buch von Constanze Demnig und ich fürchte es wird auch mein letzter sein.

Echo des Schweigens
von Markus Thiele
Wahrheit oder Recht 04. April 2020
Hannes Jansen, ein engagierter Strafverteidiger steht vor einen großen Herausforderung. Ihm winkt die Partnerschaft in einer großen Anwaltssozität. Er verteidigt einen Polizisten der wegen Mordes an einen Asylbewerber angeklagt ist. Jansen ist überzeugt von der Unschuld seines Mandanten doch kurz vor dem großen Plädoyer wird ihm ein Tagebuch zugespielt und er bekommt Zweifel.

Privat verliebt er sich in Sophie Tauber, eine Ärztin die er zufällig bei einer Auktion kennenlernt. Er ahnt nicht, das sie es ist die ein neues medizinischen Gutachten geschrieben hat das seinen Mandanten schwer belastet.

Sopie Tauber ist nach dem Tod ihrer Mutter auf der Suche nach ihrem Vater der die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat. In einzelnen Erzählsträngen wird die Geschichte der Familie Tauber von der jüdischen Großmutter bis zum emotionalen Zusammentreffen mit dem verschollenen Vater erzählt. Die Jahreszahlen in den einzelnen Kapiteln helfen bei der Orientierung.

Der Gerichtsprozeß gerät eher in den Hintergrund und wird erst am Ende fortgeführt denn eigentlich sind es drei Geschichten die in diesem Buch erzählt werden. Keine der Geschichten ist langweilig und der Schreibstil ist recht anspruchsvoll aber zwischendurch fragt man sich was das alles mit dem Klappentext zu tun hat. Irgendwie wäre manchmal etwas weniger mehr gewesen. Man hat den Eindruck der Autor wollte den Prozess der auf einer wahren Begebenheit beruht, in einen recht dicken Roman verpacken.

Nach Mattias
von Peter Zantingh
Was bleibt am Ende 04. April 2020
Ein berührendes Buch über Verlust eines geliebten Menschen und Trauer von Peter Zantingh wird hier vorgelegt.

Mattias ist tot, soviel erfährt man schon zu Beginn, um das Wie und Warum geht es zunächst nicht. In einzelnen Kapiteln kommen Menschen zu Wort die Mattias kannten und einen kleinen Abschnitt in seinem Leben begleitet haben. Seine Freundin, sein bester Freund, seine Großeltern, seine Mutter und andere Bekannte.
Erst am Schluß erfährt man was passiert ist.

Der Schreibstil ist eher ruhig und einfühlsam. Manche Stellen sind humorvoll, andere dagegen sehr traurig. Es werden viele brandaktuelle Themen angesprochen ohne bewertend zu sein. Es zeigt auch wie die Menschen mit der Trauer umgehen.
Ein Buch das mich sehr berührt hat.
herzerwärmend und spannend 04. April 2020
Klappentext:

Die Suche nach seinem Sohn gestaltet sich schwierig für Toni, und dann kommt ihm noch ein Unfall dazwischen. Er verbringt mehrere Wochen im Krankenhaus und kommt dabei seiner Ärztin näher. Doch Florentine hat ein folgenschweres Geheimnis. Kommen die beiden trotz allem zusammen?

Cover:

Das Cover finde ich sehr emotional und berührend. Es zeigt einen Mann und eine Frau, die sich an der Stirn berühren und so eine sehr besondere Stimmung rüber kommt. Zudem ist im Hintergrund Wasser und Helligkeit erkennbar, welche zusätzlich eine sehr liebevolle und warme Stimmung verströmt. Mir hat das Cover sehr gut gefallen, es ist sehr liebevoll und warmherzig von der Stimmung her.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen. Man kommt sehr gut und schnell in die Handlungen und Geschehnisse hinein und auch in die Emotionen und Gefühle der Charaktere.

Man lernt Toni kennen, der auf der Suche nach seinem Sohn ist. Toni wirkt zu Beginn wie ein kleiner Draufgänger, stellt sich aber doch als sehr sympathischer und fürsorglicher Mensch heraus. Flo hingegen ist einfach sehr authentisch und immer sie selbst, nur zu Beginn ist sie neuem eher etwas misstrauisch und zurückhaltend gegenüber.

Vom inhaltlichem möchte ich eigentlich nicht zu viel verraten, da ich nicht Spoilern möchte oder zuviel vorweg nehmen möchte.

Zu Beginn gibt es von der Autorin einige einleitende Worte und den Hinweis, dass die Figuren erfunden sind und auch Erotikszenen vorkommen. Diesen Hinweis finde ich sehr gut, damit man als Leser zuvor weiß, woran man ist.

Ansonsten finde ich die Gliederung des Buches und die Einteilung der Kapitel sehr angenehm und schlüssig und auch die Länge der einzelnen Kapitel war sehr angenehm.

Die Sichtweise aus der Erzählweise fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da ich zuletzt meist aus der Ich-Perspektive gelesen habe. Die Erzählweise hat aber auch so einiges für sich, da man einen anderen Eindruck gewinnt. Zu Beginn war es etwas schwerer in die Gefühle hineinzukommen, dafür hat man das ganze drumherum sehr gut wahrgenommen und konnte Handlungen und Ereignisse sehr gut verstehen und nachvollziehen. Nach und nach kam ich immer mehr und besser in die Charaktere hinein und konnte mich auch sehr gut dann in diese hinein empfinden.

Das Buch und die Geschichte haben mir sehr gut gefallen und mir unterschiedliche Emotionen gegeben und mich teils auch etwas nachdenklich gestimmt, denn neben Liebe und Erotik, stehen hier auch Spannung und unterschiedliche Gefühle im Raum, die auch im Nachgang noch auf mich gewirkt haben. Es ist eine wunderschöne Geschichte, die sehr gut erzählt wird und die sowohl fesselnd, lebendig, aber auch sehr authentisch rüber kommt.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt.

Fazit:

Eine tolle Geschichte die zugleich herzerwärmend, aber auch sehr spannend ist.

Westend Blues
von Helmut Barz
Katharina Klein ermittelt 04. April 2020
Klappentext:

Gute Gründe für den Westend Blues: Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sin in den völlig falschen Mann zu verlieben. Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen.
Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden.
Unerwartete Hilfe erhält Katharina durch den arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt - mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist.
Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen.
Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen. "Westend Blues" ist ihr erster Fall.

Cover:

Das Cover finde ich toll gestaltet. Es besteht aus einem schwarzen Hintergrund. Der Titel fällt einem mit seiner roten Schrift gleich ins Auge und dazu gibt es eine weibliche und eine kindliche Figur, händchenhaltend, ganz in weiß, während die Frau eine rote Pistole in der Hand hat. Einfach toll!

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd. Man kommt sehr gut in die Geschehnisse hinein und auch die Handlungen werden sehr lebendig und authentisch dargestellt und vermittelt. Es liest sich sehr locker und angenehm und auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen.

Dies ist der erste Teil der Katharina Klein Reihe.

Man lernt die Hauptkommissarin Katharina Klein kennen, die momentan eigentlich genug Probleme um die Ohren hat. Nach einem ungeklärten Schusswechsel wartet sie auf ihre Suspendierung, doch dann wird plötzlich ihre Nachbarin aufgefunden, die eine kleine 4 jährige Tochter hinterlässt. Da es so schnell niemanden gibt, der auf die Kleine aufpasst, nimmt sich Katharina dieser an und dann ist da ja noch dieser ungeklärte Mord ihrer Nachbarin, den sie kurzerhand auf eigene Faust ermittelt.

Doch zu viel möchte ich hier nicht verraten. Diesen Fall liest man am Besten selbst.

Mir hat dieser erste Fall der Kommissarin Katharina Klein sehr gut gefallen. Ich bin sehr schnell in die Geschehnisse und Handlungen hinein gekommen, auch die Ermittlungen und das zwischenmenschliche Drumherum hat mir sehr gut gefallen. Katharina habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und sie war mir gleich sehr sympathisch. Man erlebte sowohl ihre Ermittlungen, also das Berufliche, wie auch das Private sehr gut mit und die Beschreibungen haben mich sehr gut unterhalten. Den Charakteren wurde regelrecht Leben eingehaucht und sie kamen sehr lebendig und authentisch rüber. man fühlte sich, als wäre man mit dabei, sowohl bei dem Fall, wie auch im Privaten.

Auch die Gliederung des Buches hat mir gut gefallen. Toll fand ich auch, dass nicht nur die Kapitel hervorgehoben haben, sondern dass man neben der Überschrift auch den Tag und die Uhrzeit erfahren hat. So hatte man immer einen ungefähren zeitlichen Ablauf vor Augen.

Ein wirklich spannender und interessanter erster Fall von Katharina Klein und ich bin schon sehr auf die nächsten teile gespannt.

Fazit:

Ein wundervoller Einstieg in die Krimi-Reihe von Katharina Klein, mit einem spannenden Fall und sympathischen Charakteren.

Hölleluja!
von Stefan Kretzschmar; Nils Weber
Handball exklusiv ... 04. April 2020
Klappentext:

"Wenn es nicht kracht, ist es nicht Handball."
Stefan Kretzschmar, einstiger Weltklasse-Linksaußen und Ikone des deutschen Handballs, zeigt, was den zweitliebsten Mannschaftssport der Deutschen so faszinierend und einzigartig macht.
Er erzählt von Sternstunden und Höllentrips, der Schönheit des Spiels und Trophäen, von Künstlern und Kämpfern, Härte und Schmerzen, von verrückten Typen und wilden Partys, großen und kleinen Vereinen, Hexenkesseln und Tempeln, der besonderen Rolle der Nationalmannschaft, von Handball als Familiensache und davon, was den Sport im Innersten zusammenhält.
Der Leser erfährt, warum die entnervten Nachbarn in der elterlichen Berliner Plattenbauwohnung Schuld am Start Stefan Kretzschmars Handballkarriere waren, wie Alfred Gislason es schaffte, ihn trotz Bandscheibenverletzung bei einem Champions-League-Spiel auflaufen zu lassen, oder warum Brustwarzendrehen das Foul für „fortgeschrittene Dreckssäcke“ ist.
Die vielleicht ehrlichste Liebeserklärung an den Handball.

Cover:

Das Cover zeigt Stefan Kretzschmar mit einem Handball in der Hand. Und vor allem der Titel sticht heraus und das Buch macht so auf sich aufmerksam.

Meinung:

Das Buch ist wir ein Handballspiel sehr gut gegliedert. Die Überschriften, wie Einwerfen, Hymne, erste Halbzeit und so weiter, wurden dem Verlauf eines Handballspiels angepasst.

Diese Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Länge der einzelnen Kapitel war sehr angenehm und der Schreibstil war flüssig und locker.

Man erfährt sehr viel von den Anfängen und der Jugendzeit und erhält exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Man ist vom Anfang bis zum Ende mit dabei und Stefan Kretzschmar schafft es den Leser mit zu nehmen und ihm Einblicke in die Anfänge seiner Karriere und bis zum Ende und darüber hinaus zu gewähren, sowie die Zeit danach.

Als Handball-Fan habe ich mich sehr über diese Einblicke gefreut und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mehr über ihn und den Sport zu erfahren. Es wird sehr lebendig und authentisch erzählt, so dass man sich sehr gut in die Handlungen und Geschehnisse heinein versetzen kann. Er nimmt einen mit in die Höhen und Tiefen seiner Karriere und des Handballsports und man erlebt zeitweise ein Wechselbad der Gefühle. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ist ein tolles Buch für Zwischendurch und wenn man einfach mal etwas anderes Lesen möchte.

Toll fand ich auch die Fotos im Mittelteil des Buches. Diese haben mir auch sehr gut gefallen und haben einige tolle Einblicke ermöglicht.

Jeden Handball Fan oder Kretzschmar Fan kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Fazit:

Die Höhen und Tiefen des Handballs... ein Spiel mit Stefan Kretzschmar ganz privat.

Gut Greifenau - Goldsturm
von Hanna Caspian
Endlich wieder auf Greifenau – nach dem Krieg geht es weiter! 04. April 2020
Meine Meinung:
Was habe ich mich gefreut, als ich eine Fortsetzung von Gut Greifenau entdeckt habe, nachdem ich vor einem Jahr den dritten und angeblich letzten Band traurig zugeklappt habe! Und eines gleich vorweg: auch Band 4 kann in gewohnter Greifenau – Manier überzeugen. Hanna Caspian katapultiert uns innerhalb einiger Seiten wieder aufs Gut Greifenau und wir sind mittendrinn im Leben der Angestellten und ihren Hausherren. Zum Beispiel agiert unverändert arrogant, obwohl mittlerweile mittellos Feodora, die Mutter unserer Hauptprotagonisten der Grafenfamilie. Sie alle haben mehr oder weniger zu kämpfen mit den Folgen des ersten Weltkrieges und der Wirtschaftskrise. Nur Katharina scheint es gut zu gehen mit ihrer industriellen reichen Schwiegerfamilie. Doch auch hier zeigen sich einige graue Wölckchen auf dem strahlenden Jungverliebten- Himmel. Konstantin, ihr Bruder versucht mit allen möglichen Mitteln, das Gut beieinander zu halten und vor dem Ruin zu retten. Tatkräftig steht ihm auch seine Frau Rebecca zur Seite. Natürlich bleibt auch viel Erzählzeit von der Dienerschaft, allen voran von Albert und seiner jungen Ehefrau.
Sehr unterhaltsam war es, die verschiedenen Erzählperspektiven trugen zum Lesefluß bei und man wollte schnell wissen, wie die einzelnen Erzählstränge weiter gehen.
Das für mich doch etwas offene Ende lässt mich vermuten, dass es noch einen weiteren Teil von Gut Greifenau gibt?!
Fazit: gelungene Fortsetzung von uns vertrauten Protagonisten rund um Gut Greifenau. Der vorige Band konnte mich von der Spannung und Erzählung noch mehr fesseln und wegen dem unbefriedigenden Ende gibt es von mir 4 Sterne.

Mein Herz in deinen Händen
von Corinne Michaels
wechselnde Emotionen garantiert 04. April 2020
Klappentext:

"Ein Wort. Bleib. Das war alles, was ich sagte. Mehr hätte er nicht tun müssen. Doch er stieg in den Bus und nahm mein Herz mit."

Siebzehn Jahre später steht Presley plötzlich vor den Scherben ihres Lebens. Allein und mittellos muss sie mit ihren Söhnen nach Hause flüchten, in den Schoß der Familie. Ihre Überraschung ist groß, als sie dort auf Zach, ihre erste große Liebe, trifft. Der bereut noch heute, viele Jahre später, dass er sie verließ, und will sie zurück. Und er zieht alle Register.

Cover:

Das Cover wirkt sehr romantisch und idyllisch. Auch die Farben und die kleinen Details sind sehr schön gewählt und eine Herzerwärmende-Stimmung wird vermittelt. Man erkennt eine sehr schöne Landschaft und umrahmt wird das ganze durch Blätterranken und einem schönen Schriftzug des Titels.

Meinung:

Ganz zu Beginn wird auf die Triggerwarnung hingewiesen, die weiter hinten im Buch etwas näher erläutert wird, daher möchte ich dies auch hier kurz ansprechen. Das Buch ist nichts für zartbesaitete und Menschen, die auf Suizid, Fehlgeburten, Verlust und Trauer stark emotional reagieren, da diese Themen hier angesprochen werden und für menschen, die darauf stark emotional reagieren oder so etwas nicht lesen können, dann lieber ganz verzichten sollten.

Dies ist der erste Band der Reihe "Return to me".

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Auch die Emotionen und Gefühle werden sehr gut vermittelt und transportiert.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Gliederung des Buches hat mir ganz gut gefallen.

Die Geschichte startet mit einem ziemlich heftigem und emotionalem Ereignis, dem Suizid von Presley´s Mann. Diese Zeit steht Presley größtenteils allein durch, da sie die Hintergründe des Suizids vor ihre Familie und den Kindern geheim halten möchte. Dann trifft sie auf ihre alte Jugendliebe Zachary, kurz Zach, und auch er scheint sie nicht vergessen zu haben.

Zu viel möchte ich jedoch nicht an dieser Stelle verraten, da ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde.

Durch die Schreibweise in der Ich-Perspektive kann man sich sehr gut in Presley hineinversetzen und auch die Emotionen und Gefühle werden so sehr gut vermittelt. Auch die Handlungen und Geschehnisse sind sehr gut nachvollziehbar.

Auch die Perspektivwechsel und die Sichtweise aus der Ich-Perspektive von Zach gibt zusätzliche Emotionen und Spannung in die Geschichte hinein.

Jedoch gingen mir manche Entwicklungen zu schnell und auch die Trauer und Verarbeitung des Suizids von ihrem Mann war mir ein wenig zu schnell vergessen. Auch die Entwicklung mit Zach ging mir an einigen Stellen zu schnell. Und um ehrlich zu sein, brauchte ich auch ein wenig um mit Zach warm zu werden. Er war mir zu Beginn nicht so recht mein Fall, aber nach und nach konnte ich mich besser in ihn hineinversetzen und wurde auch mehr und mehr warm mit ihm.

Die Geschichte an sich hat ein richtiges Wechselbad der Gefühle, von Trauer, Verzweiflung über Zuversicht und Liebe. Ein ziemlich breites Repertoire, dass es in sich hat.

Durch die verschiedenen Perspektiven kommt man sehr gut in die Charaktere hinein und auch die Einmischungen der Dorfgemeinschaft halten die Geschichte lebendig und sorgen für einige Schmunzler.

Fazit:

Ein wundervolle Geschichte mit so einigen traurigen und auch sehr emotionalen Elementen, welche aber durch ihre sympathischen Charaktere überzeugen kann.
Mia und Gini 04. April 2020
Klappentext:

Hi, ich bin Mia vom YouTube-Kanal Mias Pferdewelt. Ich bin total tierverrückt und mag alle Tiere. Aber Pferde sind für mich schon immer etwas Besonderes gewesen. Denn ein Pferd kann man umarmen wie einen Menschen. Das finde ich wunderschön. Vor drei Jahren wurde (ENDLICH!) mein größter Traum wahr: der Traum von einem eigenen Pferd. Seitdem sind mein Stute Gini und ich unzertrennlich. In meinem Buch erzähle ich euch Geschichten aus unserem gemeinsamen Leben, berichte von Höhen und Tiefen und verrate euch Tipps und Tricks rund ums Reiten und die Pferdehaltung.

Cover:

Das Cover ist sehr schön und zeigt Mia und ihre Stute Gini. Das Bild zeigt, wie gut und liebevoll die beiden miteinander umgehen. Der Hintergrund ist in rosa gehalten und spricht daher vor allem Mädchen an. Ein wirklich sehr niedliches Cover, was der leider im Rahmen von Pferde- und Mädchenbüchern nicht sehr heraussticht. Sehr schön finde ich die Gestaltung des Randes, da man am Seitenschnitt einige kleine Symbole wie Hufeisen, Schleißen, Herzen und so weiter erkennt. Diese Verzierungen an der Seite des Buches finde ich sehr schön.

Meinung:

Der Schreibstil ist recht angenehm und flüssig und dies ist die Autobiografie von Mia, dessen große Leidenschaft die Pferde sind. Sie erzählt von ihrer großen Leidenschaft und davon wie sich ihr Traum eines eigenen Pferdes erfüllt und lässt den Leser daran teilhaben und auch an ihrem Leben als You-Tuberin mit ihrem Pferdekanal Mias Pferdewelt.

Die Anfänge sind sehr schön beschrieben und man erhält Einblicke in ihre Kindheit und ihre Anfänge. An einigen Stellen zieht es sich jedoch sehr hin und manche Längen hätten man doch auch etwas kürzen können. Man merkt ihre Leidenschaft und ihre Liebe zu Tieren und besonders zu Pferden. Die Gefühle und Emotionen werden sehr gut vermittelt und auch ihre Erlebnisse und Eindrücke werden recht gut vermittelt. Auch die ersten Erlebnisse mit ihrem ersten eigenen Pferd und die Erfahrungen die sie gesammelt haben sind sehr interessant mit zu erleben. Das Buch gibt anderen Pferdefans Mut und es enthält auch einige sehr schöne Tipps. So hat mir z.B. das Leckerli-Rezept und auch das Mini-Pferde Lexikon am Ende sehr gut gefallen.

Richtig gut fand ich auch die vielen tollen Fotos, die Einblicke in ihre Leben und das von Gini und ihr gegeben haben. Die Fotos sind wirklich toll und unterstreichen das Buch sehr. Aber auch die kleinen Tipps und Tricks und auch ihre Geschichte und ihr Lebenslauf bisher ist sehr beeindruckend. Man merkt, dass sie sehr viel Herzblut hineingesteckt hat.

Jedoch fehlt mit irgendwie das i-Tüpfelchen. Ich denke für Fans von Mias Pferdewelt ist dies Buch ein Muss und auch für andere Pferdeliebhaber und Fans ist das Buch sehr schön, mir hat jedoch das gewisse Etwas gefehlt und daher kann ich leider nur 4 von 5 Sternen gegeben.

Fazit:

Ein tolles Buch, welches Einblick in das Leben von Mia und Gini gibt und man dabei so einige Tipps und Tricks rund ums Thema Pferde erfährt.
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