0 0,00*
Johannes Helmrath, María Ocón Fernández, Stefan Schlelein

Figuren des Transformativen

Rezeption, Transfer, Austausch in den spanisch-deutschen kulturellen Beziehungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart

EPUB (mit DRM) sofort downloaden
Downloads sind nur in Italien möglich!


Produktdetails

Verlag
De Gruyter
Erschienen
2019
Sprache
Deutsch
Seiten
281
Infos
281 Seiten
40 b/w ill.
ISBN
978-3-11-064892-8

Hauptbeschreibung

Bei den Phänomenen des kulturellen Austausches handelt es sich nicht nur um einfache Formen der Übernahme, Aneignung, Übertragung oder Übersetzung, die sich in synchroner Hinsicht zwischen zwei unterschiedlichen Kultur- und Sprachräumen vollziehen. Sie stellen vielmehr in diachroner Hinsicht ein komplexes Geflecht und einen mehrdimensionalen Raum von Interaktionen dar, in denen Transformationen eine entscheidende Rolle spielen.<BR>Diese Phänomene bringen, zusammen mit transformativen Prozessen, ein komplexes Geflecht an Interaktionen hervor, in dem sich vielfältige ,Figuren des Transformativen' identifizieren lassen. Bei diesen kann es sich um Menschen und Dinge, Praktiken, Medien, Artefakte oder Ideen handeln. Sie generieren und regulieren die diskursiven Formationen sowie die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge, in denen ein kultureller Transfer stattfindet.<BR>Vor dem skizzierten Hintergrund untersucht dieser Band aus geschichtlicher und wissenschaftshistorischer Perspektive und behandelt anhand konkreter Beispiele vielfältige 'Figuren des Transformativen' im spanisch-deutschen Kultur- und Wissenstransfer vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Kurztext / Annotation

<html> <head><meta http-equiv=content-type content="text/html; charset=iso-8859-1"></head> <body> <P>Die Antike und ihre Rezeption wurden bisher weitgehend in den Grenzen von Fachdisziplinen erforscht. In der Reihe <EM>Transformationen der Antike</EM> steht dagegen die interdisziplin&#228;re Kontextualisierung der produktiven Transformationen antiker Wissenschaften und K&#252;nste im Vordergrund. Dargestellt wird der langwellige, von der Sp&#228;tantike bis zur Moderne reichende Prozess der Herausbildung des Wissenschaftssystems der Kunstgattungen und der kulturellen Selbstkonstruktion der europ&#228;ischen Gesellschaften.</P> <P>Die Reihe geht hervor aus dem Sonderforschungsbereich &#8222;Transformationen der Antike&#8220; und dem &#8222;August Boeckh-Antikezentrum&#8220; an der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin. Ihre Projekte untersuchen Transformationsprozesse insbesondere auf drei Ebenen: die konstitutiven Funktionen der Antike bei der Ausbildung der europ&#228;ischen Wissenschaftsgesellschaft und ihrer Disziplinen; die Rolle der Antike bei der Entstehung mittelalterlicher, neuzeitlicher und moderner kultureller Identit&#228;ten; sowie die k&#252;nstlerischen, literarischen, &#252;bersetzerischen und medialen Formen von Rezeption und Transformation.</P> </body> </html>

Langtext

Bei den Phänomenen des kulturellen Austausches handelt es sich nicht nur um einfache Formen der Übernahme, Aneignung, Übertragung oder Übersetzung, die sich in synchroner Hinsicht zwischen zwei unterschiedlichen Kultur- und Sprachräumen vollziehen. Sie stellen vielmehr in diachroner Hinsicht ein komplexes Geflecht und einen mehrdimensionalen Raum von Interaktionen dar, in denen Transformationen eine entscheidende Rolle spielen.<BR>Diese Phänomene bringen, zusammen mit transformativen Prozessen, ein komplexes Geflecht an Interaktionen hervor, in dem sich vielfältige ,Figuren des Transformativen' identifizieren lassen. Bei diesen kann es sich um Menschen und Dinge, Praktiken, Medien, Artefakte oder Ideen handeln. Sie generieren und regulieren die diskursiven Formationen sowie die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge, in denen ein kultureller Transfer stattfindet.<BR>Vor dem skizzierten Hintergrund untersucht dieser Band aus geschichtlicher und wissenschaftshistorischer Perspektive und behandelt anhand konkreter Beispiele vielfältige 'Figuren des Transformativen' im spanisch-deutschen Kultur- und Wissenstransfer vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Über den AutorIn

<P><STRONG>Johannes Helmrath</STRONG>, HU Berlin; <STRONG>María Ocón Fernández,</STRONG> FU Berlin; <STRONG>Stefan Schlelein</STRONG>, TU Berlin. </P>