Frieden durch Recht - Rechtstraditionen und Verortungen

Frieden durch Recht - Rechtstraditionen und Verortungen

Frieden und Recht - Band 5

von Sarah Jäger; Wolfgang S. Heinz

E-Book
Reihe: Gerechter Frieden Band
201 Seiten
2020 Springer VS
ISBN 978-3-658-28715-3

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Inhaltsverzeichnis
1;Inhalt;6
2;1 Frieden durch Recht. Rechtstraditionen und Verortungen. Eine Einführung;8
2.1;1 Einleitung;8
2.2;2 Frieden durch Recht - eine historische Annäherung;9
2.3;3 Diskurse um Frieden durch Recht im Protestantismus;11
2.4;4 Herausforderungen unterschiedlicher Rechtstraditionen;13
2.5;5 Zu diesem Band;15
2.6;Literatur;18
3;2 Frieden durch Recht. Modelle evangelischer Rechtsethik im Horizont globaler Ordnungssuche;20
3.1;1 Einleitung;20
3.2;2 Recht und Religion - Modelle protestantischer Rechtsethik;23
3.2.1;2.1 Ausdifferenzierte Funktionen von Recht und Religion im Horizont der Menschheit;23
3.2.2;2.2 Weltverändernde Religion unter Berücksichtigung des Rechts;25
3.2.3;2.3 Messianische Ethik ohne Rechtsbegriff;28
3.2.4;2.4 Religion als Deutungsrahmen für den rechtlich verfassten Frieden;29
3.3;3 Fragen zum zukünftigen Verhältnis von Recht und Religion;32
3.3.1;3.1 Neuer Ordnungs- und Abstraktionsbedarf;32
3.3.2;3.2 Religion im globalen Gefüge;34
3.4;4 Ausblick;35
3.5;Literatur;37
4;3 Die deutsche Sprache des Rechts. Ein völkerrechtspolitischer Sonderweg?;40
4.1;1 Einleitung: Eine deutsche Sprache des Rechts? Auf historisch-genealogischer Spurensuche im Wörterbuch moderner Gewaltlegitimationen;40
4.2;2 Konzeptionelle Vorüberlegungen: Politik, Recht und Gewalt im Völkerrechtsdiskurs;41
4.3;3 Staatliche Souveränität als Grundproblem deutscher Völkerrechtsdiskurse;43
4.4;4 Zwischen Kant und Clausewitz: Die Herausbildung zweier Linien des deutschen Völkerrechts-Sprechens im langen 19. Jahrhundert;47
4.5;5 Von der Rechtfertigung des Krieges zur Organisation des Friedens? Deutsche Rechtsdiskurse nach den Weltkriegen;52
4.6;6 Die Entwicklung nach dem Ende des Ost-West-Konflikts: Verrechtlichung der internationalen Politik und Konstitutionalisierung des Völkerrechts;58
4.7;7 Konstitutionalisierung des Völkerrechts - noch ein deutsches Idiom?;62
4.8;8 Fazit: Reflexiver Umgang mit einer in sich spannungsreichen Rechtstradition;65
4.9;Literatur;67
5;4 Frieden durch Recht im Lichte unterschiedlicher Rechtstraditionen. Die angelsächsische Perspektive;73
5.1;1 Einleitung;73
5.2;2 "Frieden durch Recht" und "rechtserhaltende Gewalt": Die "innere" Dimension;74
5.2.1;2.1 "Frieden durch Recht" ex ante;76
5.2.2;2.2 "Frieden durch Recht" ex post;78
5.3;3 "Frieden durch Recht" und rechtserhaltende Gewalt: Die "äußere" Dimension;80
5.3.1;3.1 Sprache des Rechts: Rechtfertigungsnarrative und Argumentationsstrukturen;81
5.3.2;3.2 Zwischen rechtlicher Dynamik und Rechtsbruch;82
5.3.3;3.3 Nahaufnahme: Humanitäre Interventionen und Selbstverteidigungsrecht;83
5.3.4;3.4 Konvergenz, Kontingenz und Hierarchisierung;88
5.3.5;3.5 Ambivalentes Verhältnis zum Gewaltmonopol des UN-Sicherheitsrates: Handeln zur Kompensation institutioneller Dysfunktion;90
5.3.6;3.6 Frieden durch "Export von Recht": "Democratic Peace";92
5.3.7;3.7 Gegenläufige Tendenzen: International Rule of Law?;93
5.3.8;3.8 Frieden durch rechtsprechende Gewalt;93
5.4;4 Zwischen dynamischer Elastizität und Rechtsbruch;94
5.5;Literatur;95
6;5 "Frieden durch Recht" aus französischer Perspektive;99
6.1;1 Einleitung;99
6.2;2 Das Konzept vom "Frieden durch Recht" - erst gepriesen, dann gemieden?;101
6.3;3 Frankreichs politique normative extérieure: Frieden durch Rechtssetzung und Rechtsentwicklung;105
6.4;4 Frankreichs politique sécuritaire extérieure: Frieden durch Rechtsdurchsetzung und Rechtserhaltung;109
6.5;5 Fazit;120
6.6;Literatur;121
7;6 Das Paradigma Frieden durch Recht im Völkerrechtsverständnis Russlands;127
7.1;1 Einleitung;127
7.2;2 Völkerrechtsverständnis als Ausdruck von Sichtweisen und Auffassungen;128
7.3;3 Das sowjetische Völkerrechtsverständnis und das Prinzip des Friedens;130
7.3.1;3.1 Das Dekret über den Frieden als Proklamation außenpolitischer Prinzipien und konzeptioneller Ansatz eines Völkerrechts der friedlichen Koexistenz;130
7.3.2;3.2 Der Versuch der sowjetischen Völkerrech

Kurztext / Annotation
Das Völkerrecht gilt als eine der zentralen Friedensstrategien. Zugleich ist das Paradigma 'Frieden durch Recht' nicht unumstritten. Es speist sich aus verschiedenen Rechtstraditionen, die jeweils einen eigenen Interessenschwerpunkt vornehmen.
Welche Aspekte hierbei zentral sind und welche Implikationen sich aus den jeweiligen juristischen Diskursen in der Rechtstradition für die Debatte um die rechtserhaltende Gewalt ergeben, steht im Zentrum des Bandes. Er nimmt verschiedene Rechtstraditionen vergleichend in den Blick. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland gelegt.

Dr. Sarah Jäger ist Theologin an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. in Heidelberg.
PD Dr. Wolfgang S. Heinz war bis Januar 2019 Senior Policy Adviser am Deutschen Institut für Menschenrechte, zuständig für internationale Sicherheitspolitik und UN-Menschenrechtsschutz, und ist Privatdozent für Politische Wissenschaft an der FU Berlin.

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Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

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