Malika Khan - Eine Rennmaus legt los

Malika Khan - Eine Rennmaus legt los

von Nele Handwerker; Maxi Richter

Hardcover
Reihe: Malika Khan Band 1
Fester Einband
56 Seiten; m. zahlr. bunten Bild.; 302 mm x 216 mm
2018 Nova MD
ISBN 978-3-96111-373-6

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Textauszug
Hier lernst du Malika, Toja und ihr Zuhause kennen Malika Khan ist eine mongolische Rennmaus. Dabei war sie noch nie in der Mongolei. Sie wurde mit ihrer Schwester Toja in einem Tierheim geboren. Mongolische Rennmäuse haben einen dicht behaarten Schwanz. An der Spitze ist er besonders buschig und bildet eine Quaste. Das Terrarium, in dem Malika und ihre Schwester wohnen, besitzt drei Etagen und Wände aus Glas. So können wir Menschen besser hineinschauen und die Mäuse hinaus. Vorn gibt es zwei Glastüren. Schiebt man sie zur Seite, entsteht eine Öffnung. Legt man bei offener Tür eine Pappröhre an, können Malika und Toja schräg nach unten ins Zimmer laufen. Zwei Bretter mit Löchern trennen die Etagen voneinander. Die Mäuse nutzen eine hohle Korkröhre, um vom Erdgeschoss in den ersten Stock zu klettern. Von dort führt eine Holzleiter in den zweiten Stock. Weiche Holzspäne und Torf füllen das Erdgeschoss komplett aus. Hier buddeln Malika und Toja ständig neue Gänge. Oft fällt ein Gang zusammen. Das irritiert die Mäuse kurz. Es besteht aber keine Gefahr. Sie graben sofort weiter. Im ersten Stock stehen das Laufrad, eine Trinkflasche und das Mäusehaus. Im Mäusehaus liegt das Strohnest. Das Stroh knabbern die Mäuse in viele kleine Fasern. Am Ende ist das Nest so gemütlich wie für dich dein Bett. In der obersten Etage gibt es ein Sandbad. Malika und Toja baden im Sand, um sauber zu werden. Du duschst bestimmt lieber oder sitzt in einer Wanne voller Wasser. Die beiden Mäuse bekommen jeden Tag frische Kräuter, Gemüse und Körner. Die Körner sind ihre Hauptnahrung. Sie können so klein wie eine Mäusekralle oder so groß wie eine Mäusepfote sein. Emma ist die Besitzerin der Mäuse. Das achtjährige Mädchen brach sich vor drei Wochen den Unterarm bei einem Sturz mit den Inlineskates. Nun trägt sie Gips und darf den ganzen Sommer nicht ins Schwimmbad. Aber eine gute Sache hatte der Sturz. Emma wünschte sich schon immer eigene Haustiere, die bei ihr im Zimmer wohnen. Nun endlich erlaubten es ihre Eltern. Zu dritt besuchten sie ein Tierheim. Dort wählte Emma die Rennmäuse aus. Malika und Toja verstehen jedes Wort von Emma. Sie lernten Deutsch von ihren Eltern. Aber wir Menschen sprechen leider kein Mäusisch. Jetzt weißt du alles Wichtige. Bist du bereit für knabberstarke Abenteuer? Es wird aufregend. Versprochen!

Kurzbeschreibung
Malika Khan ist eine mongolische Rennmaus. Zusammen mit ihrer Schwester Toja lebt sie bei Emma. Das Mädchen lässt ihre beiden Haustiere regelmäßig im Zimmer frei. Dabei entdeckt Malika einen Geheimgang, der in den Garten führt. Eines Nachts steht die Tür vom Terrarium offen - Gelegenheit für einen Ausflug ins Freie. Dort warten große Abenteuer ...

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Handwerker, Nele
Nele Handwerker wurde 1980 in Dresden geboren. Mit sechs Jahren hatte sie zum ersten Mal Rennmäuse als Haustiere. Die früh entbrannte Liebe zu den aufgeweckten Nagern hält bis heute an. Im Geiste von Loriot ist für sie "ein Leben ohne Rennmäuse möglich, aber sinnlos". Und so gab es immer nur kurze Perioden ohne Rennmäuse in ihrem Leben. Die vielen Erfahrungen mit Rennmäusen im Haushalt - vermischt mit etwas Fantasie - bilden die Grundlage der Abenteuer von Malika Khan. Derzeit lebt Nele Handwerker mit ihrem Freund und zwei Rennmausdamen in Berlin. Die Mongolei hat sie bislang noch nicht bereist, das Land steht aber ganz weit oben auf ihrer Wunschliste mit Reisezielen.

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